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Aus dem Landkreis Viel zu tun an Celler Kreisstraßen
Celler Land Aus dem Landkreis Viel zu tun an Celler Kreisstraßen
16:19 27.04.2018
Von Carsten Richter
Gutes und schlechtes Beispiel: Die Kreisstraße 26 im Bereich Hustedt (rechts) hat der Landkreis Celle saniert, es fehlen nur noch die Fahrbahnmarkierungen. Anders sieht es in Jarnsen (links) aus: Der anstehende Ausbau der Ortsdurchfahrt wird 1,65 Millionen Euro verschlingen. Quelle: Oliver Knoblich (2)
Celle-Landkreis

Aber der Reihe nach. Fakt ist, dass etliche Kreisstraßen in diesem Jahr noch saniert werden. Am teuersten wird nach Angaben von Landkreis-Sprecher Tore Harmening der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Jarnsen. Dafür veranschlagt die Kreisverwaltung etwa 1,65 Millionen Euro. Außerdem werden einige Straßenabschnitte erneuert: Das betrifft die Bereiche Lutterloh, Bröckel, Nienhagen und den Kreisel in Baven. Auch um parallel zu den Kreisstraßen verlaufende Radwege kümmert sich der Landkreis: Hier stehen in diesem Jahr Sanierungen im Bereich Habighorster Höhe, Bockelskamp und Wienhausen an. Zudem wird ein neuer Radweg zwischen Groß Eicklingen und Sandlingen gebaut.

Seit Anfang des Monats wurde die Kreisstraße 26 im Bereich Hustedt saniert – ein Teil des Restprogramms aus dem vergangenen Jahr. „Hier fehlen nur noch die Fahrbahnmarkierungen“, sagt Harmening. Auch die Kreisstraße 37 zwischen Eldingen und Bargfeld wurde bereits wieder für den Verkehr freigegeben.

Der Zustand der Kreisstraßen werde visuell erfasst, so Harmening. Die Ergebnisse würden nach Kriterien, die die Forschungsanstalt für Straßen- und Verkehrswesen festlege, ausgewertet und in einer Prioritätenliste zusammengefasst. „Daraus wird das Mehrjahresbauprogramm des Landkreises entwickelt“, erklärt der Sprecher. Die Prioritätenliste werde jährlich aktualisiert. Ein- bis zwei Mal pro Woche würden die Straßen vom Landkreis überprüft. „Gefahrenstellen oder kleinere Schäden werden umgehend durch Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei beseitigt“, sagt Harmening.

Dem NDR-Bericht zufolge fällt der Kreis Stade mit 76 Prozent schlechten oder sehr schlechten Straßen besonders negativ auf, am besten (5 Prozent) schneidet der Heidekreis ab. Irritierend: Nach NDR-Angaben sind nicht 12,7, sondern 40,5 Prozent der Celler Kreisstraßen in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand. Harmening klärt auf: Für den Landkreis sei erst mit der Note 4,5 ein Schwellenwert erreicht, bei dem Baumaßnahmen geprüft werden müssten. Bei einer Einstufung mit der Note 4 bestehe kein sofortiger Handlungsbedarf. „Der NDR hat jedoch die mit 4 und 5 bewerteten Straßen als sanierungsbedürftig eingestuft.“

Diese Bilder wird Andreas Alder nie vergessen: Im Harz musste er einen Unfall beobachten, bei dem ein Motorradfahrer unter eine Leitplanke rutschte. "Der Kopf war ab", berichtet der Vize-Präsident des Celler MC. "Das war ganz schlimm – auch für die Feuerwehrleute." Ein anderer Bekannter von Alder hatte einen ähnlichen Unfall. Er überlebte zwar, brach sich aber den Oberschenkel. Es dauerte zwei Jahre und bedurfte mehrerer Operationen, bis alles wieder zusammengewachsen war. Alder begrüßt daher sehr, dass der Landkreis Celle in den Schutz für Motorradfahrern unter Leitplanken investiert. "Das ist das Beste, was man bauen kann", sagt der Motorradfahrer. "Eine super Geschichte."

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