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Bergen Ortsteile Bergen will Tourismus intensivieren
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Ortsteile Bergen will Tourismus intensivieren
14:20 26.03.2012
Im Bergener Ortsteil Offen spielt der Fremdenverkehr schon seit langer Zeit eine bedeutende Rolle, er kˆnnte auf das Stadtgebiet ausgedehnt werden. Quelle: Udo Genth
Eversen

Michael Masuch von der BlueSky Media Beratungsgesellschaft in Hannover legte ihnen dar, wie der Tourismus in Bergen neu aufgestellt werden könne. Als Ausgangssituation nahm er in seinem Vortrag den Abzug der Briten. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Einschnitte könnten durch einen florierenden Fremdenverkehr kompensiert werden. "Bergens Tourismus ist ausbaufähig", wertete Masuch. Seinen Untersuchungen nach passten zu der Stadt im Celler Nordkreis besonders zwei Hauptbesuchergruppen. Das sind die "deutschlandaffinen älteren Stammurlauber" und die "Familien mit Freizeit- und Ferienpark". Diese beiden Zielgruppen bilden zusammen etwa die Hälfte aller potenziellen Gäste. Deshalb sollten sie im Fokus aller Werbebemühungen stehen, hieß es.

Masuch gab zudem Anregungen für Organisationsformen und Themenbereiche zur Belebung des Bergener Tourismus. Bürgermeister Prokop sprach ebenfalls davon, dass im Bergener Tourismus "noch eine Menge Luft" sei. Immerhin hätten im vergangenen Jahr 33.617 Übernachtungen verzeichnet werden können, was eine Steigerung um sieben Prozent gegenüber 2010 bedeute. Dennoch werde es noch viel Überzeugungsarbeit brauchen, wenngleich das Potenzial für mehr Fremdenverkehr in der Stadt vorhanden sei.

Bergens Tourismus-Verantwortliche Anne Ruhrmann erläuterte künftige Schritte, die das Konzept mit Leben füllen sollen. Im Prinzip werden sich neun Projektgruppen mit Einzelaspekten befassen. Ruhrmann kündigte eine so genannte "Kick Off"-Veranstaltung für den 24. April an. Beginnend um 9.30 Uhr ist für den Vormittag im Berger Stadthaus eine Zusammenkunft geplant, in der Aufgaben, Projekte und erste Vorhaben zur Ankurbelung des Tourismus in Bergen beraten werden. Ruhrmann lud die Bürger der Stadt ein, sich daran zu beteiligen.

Von Udo Genth