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Bergen Ortsteile Eversener binden Besen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Ortsteile Eversener binden Besen
17:26 13.02.2012
Mit einigen gut gezielten Beilhieben spitzt Arnhold Habermann Stˆcke an, um sie als Besenstiele verwenden zu kˆnnen. Quelle: Udo Genth
Eversen

Rundherum war Reisig in vielen Stadien zu sehen: Einige fertige Reisigbesen waren ausgestellt, daneben waren lange Weideruten zu sehen. „Die haben wir vom Ufer der Örtze hier geholt“, erklärte Arnhold Habermann, der Schatzmeister des Gesangsvereins. Mit gezielten Beilhieben spitzte er Stöcke an, um sie als Besenstiel zu verwenden. Erst wird nämlich der Besen gebunden, fuhr Habermann in seinen Erläuterungen fort. Das geschieht durch Zusammenfügen von Reisigbündeln, die dann in eine kleine Vorrichtung gelegt werden, um sie mit Draht zusammenbinden zu können. In alten Zeiten passierte dies nur mit Weidenruten, die über dem Feuer biegsam gemacht wurden. Einige solcher auf althergebrachte Art angefertigte Besen lagen ebenfalls in der Nähe des Feuers. Daneben standen bereits fertige Besen, in die schon der Stiel eingefügt war, zum Verkauf. Mit sechs Euro waren sie wohlfeil und fanden deshalb regen Zuspruch. Den suchte auch Klaus Hintzsche aus Scheuen. Er hatte an einer Seite des Hofes sein Angebot an Futterhäuschen und Nistkästen ausgebreitet. An einer anderen Seite des Hofes lagen Würste auf dem Grill, die ob der kühlen Witterung gern gekauft wurden. Ebenso gab es Glühwein - den allerdings in der Gaststube.

Von Udo Genth