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Bergen Ortsteile Henning Otte startet mit Ministerin von der Leyen in Eversen in den Wahlkampf
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Ortsteile Henning Otte startet mit Ministerin von der Leyen in Eversen in den Wahlkampf
12:53 13.08.2017
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wurde beim Wahlkampfauftakt des Bundestagsabgeordneten Henning Otte (CDU) aus Eversenunter großem Beifall auf dessen elterlichem Hof empfangen. Quelle: Oliver Knoblich
Eversen

Schon lange bevor Ursula von der Leyen in Eversen eintraf, hatten sich Hunderte Besucher in dem vom Schützenverein Eversen bereitgestellten Festzelt versammelt. Von den Zeltwänden lächelten Otte und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Überlebensgröße von den Wahlkampf-Plakaten. Auch Daniela und David Oestreich aus Celle hatten sich Plätze an den langen Tischreihen gesichert. "Wir halten sehr viel von Herrn Otte", erklärte David Oestreich. "Er ist menschlich, nicht von oben herab und hört auf die Probleme der kleinen Leute." Ein Thema brannte den beiden unter den Nägeln: "Die Umgehung in Celle muss endlich fertig werden."

Und tatsächlich ging Otte auf die Celler B3-Ostumgehung, die "endlich fertiggestellt werden" müsse, in seiner Rede ein. "Die Menschen haben ein Recht darauf", betonte Otte und sicherte sich den Applaus der Anwesenden. Außerdem kündigte Otte an, die Entwicklung des ländlichen Raums zu fördern und die Landwirte in ihrer Eigenständigkeit zu unterstützen.

Darüber hinaus blickte Otte auf seine Erfolge für die Region, vor allem für die "gut aufgestellten" Bundeswehrstandorte im Landkreis Celle, zurück. "Wir haben viel erreicht für die Bundeswehr", sagte der Bundestagsabgeordnete an von der Leyen gerichtet.

Die Verteidigungsministerin schwärmte ihrerseits von der Zusammenarbeit mit dem Politiker aus Eversen. "Ich kann mich hundertprozentig in jeder Situation auf Henning Otte verlassen", sagte von der Leyen. Sie verdeutlichte Ottes Verdienste um das neue deutsch-niederländische Panzerbataillon bei Bergen.

"Die Wirtschaft brummt, die Löhne steigen", zeichnete von der Leyen ein Bild von einem Deutschland, "dem es gut geht". Die Kritik von SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz, dass "alles ungerecht" sei, könne sie deshalb nicht nachvollziehen. "Der Mann ist offensichtlich zu lange in Brüssel gewesen", schlussfolgerte die Ministerin und schob hinterher: "Wer sich auf die SPD verlässt, der ist verloren." Der Wahlkampf – er ist bereits in vollem Gange.

Von Amelie Thiemann