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Bergen Ortsteile Neubürger zeigen Schwachstellen in Offen auf
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Ortsteile Neubürger zeigen Schwachstellen in Offen auf
05:26 15.02.2018
Von Carsten Richter
Quelle: Oliver Knoblich
Offen

Umso vielfältiger waren die Gedanken, Wünsche und Fragen der „Neuen“: Warum müssen sie die Straße sauber halten und von Schnee und Eis befreien? Sie gehöre doch der Stadt, brachten einige der Hinzugezogenen vor. Andere wollten wissen, warum die Holzpoller an der Straße "Große Fuhren" entfernt wurden, die die Rasenflächen vor den Häusern vor dem Überfahren schützen sollten. Bei aufgeweichtem Boden würden Rillen in die Rasenflächen gefahren, weil zwei größere Fahrzeuge auf der schmalen Straße schlecht aneinander vorbeikämen. Weiteres Thema war auch: Warum wird die Straßenbeleuchtung um Mitternacht abgeschaltet? Es habe schon mehrere Einbrüche beziehungsweise Einbruchsversuche gegeben, hieß es.

Insbesondere ortsfremde Autofahrer würden sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Tempo-30-Zone im Weg "Große Fuhren" halten, so die Feststellung einiger Neubürger. Spielende Kinder gerieten dadurch in Gefahr. Ihr Vorschlag: ein zusätzliches Schild am Beginn der Straße oder Hindernisse im Pflaster, die zum langsamen Fahren zwingen. Ein besonderes Problem seien außerdem die Hinterlassenschaften der vielen Hunde in der neuen Siedlung. Ein Ärgernis, das auch die Bewohner der anliegenden Straßen beklagen.

Trotz der angesprochenen Probleme waren die Teilnehmer zufrieden, sich für den Wohnsitz in Offen entschieden zu haben. Aus Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Bremen, aber auch aus der näheren Umgebung siedelten die Familien nach Offen über. Der Ortsrat und die Stadtverwaltung Bergen versuchen nun, die Lebensqualität in dem betroffenen Wohngebiet und darüber hinaus in ganz Offen weiter zu verbessern.

Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Offen berichtete Ortsbrandmeister Klaus Helmchen über die Einsätze im vergangenen Jahr. Zu insgesamt 11 Brand- und 6 sonstigen Einsätzen wurde die Wehr alarmiert. Helmchen erwähnte alle Einsätze, hob jedoch den größten Einsatz im August hervor. Hier brannten in Bollersen knapp 1000 Strohballen, die mutwillig in Brand gesetzt wurden.

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Fünf Jahrhunderte lang drehte sich im kleinen Heideort Sülze alles um die Gewinnung des „weißen Goldes“. Und geht es nach dem Willen des Fördervereins Saline Sülze, dann soll das kulturelle Erbe rund um die ehemalige Saline auch in Zukunft bewahrt werden. Zu diesem Zweck hatte die Fördervereins-Vorsitzende Gabriele Link schon vor einiger Zeit die Erarbeitung eines museumsdidaktischen Konzeptes für den erweiterten Museumsbetrieb der Saline in Auftrag gegeben – am Montag wurde jetzt der Entwurf im Dorfgemeinschaftshaus Sülze vorgestellt.

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147 Mitglieder, darunter allein 83 aktive Spielleute im Stammorchester und in der musikalischen Ausbildung , zählte das Blasorchester Salinia Sülze zum Ende des Jahres 2017. Eine bemerkenswerte Zahl – da war man sich auf der Jahreshauptversammlung einig.

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