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Bergen Ortsteile Sülze und Bundeswehr pflegen wieder Partnerschaft
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18:27 09.03.2015
Kompaniechef Major Kristof Trier freut sich über das Sülzer Wappen, das ihm Ortsbürgermeister Michael Buhr überreicht hat. Mit dabei als Verbindungssoldat Stabsfeldwebel Andre Lowag (von rechts) Quelle: Udo Genth
Sülze

SÜLZE. „Das ist ein Neuanfang für Sülze“, sagte Bergens Ratsvorsitzender Adolf Krause in seinem Grußwort. Der frühere Sülzer Ortsbürgermeister erinnerte an zwei vorangegangene Partnerschaften in den Jahren 1970 bis 1991 und 1993 bis 2005, die Umstrukturierungen zum Opfer fielen. Vorher waren bei Fackelschein Soldaten der nunmehrigen Patenkompanie aus Celle und Abordnungen der Sülzer Vereine hinter dem Spielmannszug auf den Platz neben dem Dorfgemeinschaftshaus aufmarschiert. Hier übergab der Chef der 1. Kompanie des Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillons 2, Major Kristof Trier, eine Urkunde an den Sülzer Ortsbürgermeister Michael Buhr. Beide betonten bei dieser Gelegenheit, die jetzt vollzogene Partnerschaft mit Leben zu erfüllen.

Nach der Zeremonie unter freiem Himmel versammelten sich die rund 140 Teilnehmer im Saal des Gemeinschaftshauses. Hier erläuterte Michael Buhr das Bemühen der Sülzer, wieder eine partnerschaftliche Verbindung zur Bundeswehr einzugehen. Die einheimische Katrin Lankenau, die als Stabsunteroffizier in Celle ihren Dienst verrichtet, stellte schließlich die Verbindung her. „Wir haben eine Parlamentsarmee, und das Volk ist das Parlament“, stellte Buhr in seiner kurzen Ansprache fest. Demzufolge müssen die Soldaten bei den Menschen der Heimat fest verwurzelt sein, nannte Buhr die Begründung für die eingegangene Partnerschaft. Major Trier wies in seiner Erwiderung auf die gegenseitigen Besuche hin, die sich beide Partner schon vorher abgestattet hatten. Dann tauschten die beiden Repräsentanten Wappen aus. Das letzte Wort hatte Sülzes evangelischer Gemeindepastor Sören Bein. Er griff die Begründung von Ortsbürgermeister Buhr auf und meinte, eine Partnerschaft bringe ein Heimatgefühl. Dazu wünschte er „Gottes Segen für Sie alle“.

Mit einem gemeinsamenEssen wurde zur geselligen Runde übergeleitet. Der Spielmannszug Sülze sorgte für die musikalische Umrahmung.

Von Udo Genth