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Bergen Stadt Aldi will ins Berger Zentrum ziehen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Aldi will ins Berger Zentrum ziehen
17:37 26.07.2018
Von Christopher Menge
Dort, wo bis zum September Würstchen hergestellt worden sind, will sich der Discounter Aldi ansiedeln. Das Gelände zwischen Celler Straße und Bergstraße gehört Meica. Die Gespräche laufen, die Stadt unterstützt die Pläne. Quelle: Thomas Brandt
Bergen Stadt

„Aldi möchte dort hinziehen“, sagt Prokop. „Das wäre eine gute Nachnutzung – eine tolle Lösung.“ Daher würden die Planer derzeit abklären, was zu beachten ist. Dabei geht es um Fragen der Zufahrten, der Anlieferung, um Parkplätze und die Bepflanzung. „Wir klären die rechtlichen Voraussetzungen, damit Aldi dort bauen kann“, sagt Prokop.

Zudem hat sich auch die Berger Politik schon zu Wort gemeldet. Der Ortsrat Bergen hatte sich in der jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, dass die Eichen erhalten bleiben. Die Stadt soll daher das begrünte Teilgrundstück der Firma Meica an der Bergstraße erwerben. „Wir fordern einen Bestandsschutz für die 100 Jahre alte Eichen“, sagt Ortsbürgermeister Virendra Singh. „Das Teilgrundstück soll dann als Wald deklariert werden.“

Beim Verwaltungschef rennt der CDU-Parteifreund hier offene Türen ein. „Politik und Verwaltung ziehen an einem Strang“, sagt Prokop. „Ein Wäldchen mitten in der Stadt ist doch etwas Schönes – die Bäume sollen da erhalten bleiben.“

Der Bürgermeister nimmt in den derzeitigen Gesprächen die Position des Moderators ein. „Das Gelände gehört nicht der Stadt“, betont Prokop. „Über Geld ist noch nicht gesprochen worden. Hier müssen sich Verkäufer und Käufer einigen.“ Die Stadtplaner können hier nur die Daumen drücken. Schließlich soll ein Lebensmittelladen die Berger Innenstadt beleben.

Sollten sich Meica und Aldi nicht einigen, rückt die Ansiedelung eines Supermarktes in der Innenstadt wieder in weite Ferne. Schließlich hatte Lidl sein Interesse an einem Umzug ins Berger Ortszentrum zurückgezogen. Laut Prokop will sich der Discounter am bisherigen Standort weiterentwickeln.

Zuvor war emotional darüber diskutiert worden, ob das Gemeindehaus der St.-Lamberti-Gemeinde einem Supermarkt weichen soll. Planer hatten diese Idee in den Raum geworfen. Fürsprecher gab es aber kaum. „Wirklich wollte das eigentlich keiner“, hatte Prokop Anfang des Jahres gesagt und die Diskussion damit beendet. Im Gespräch war zudem eine Ansiedelung auf dem Standort der ehemaligen NAAFI/Stadtpassage. Diese Grundstücke gehören der Städtischen Entwicklungsgesellschaft Bergen. Aldi bevorzugt aber das Gelände von Kruse-Wurst.

Als Siegmar Behnke vor sechs Jahren von seiner Idee erzählte, Oldtimer zu restaurieren, trauten viele Freunde und Bekannte ihren Augen und Ohren nicht. Doch davon ließ Behnke sich nicht abhalten. Innerhalb von sechs Jahren hat er aus einem alten NSU-1200-Oldtimer wieder einen funktionstüchtigen Wagen gemacht, der bereits seit einem Jahr wieder bereit ist, auf den Straßen Europas zu fahren.

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