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Bergen Stadt Bergen bekommt ab Herbst ein Jugendcafé
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Bergen bekommt ab Herbst ein Jugendcafé
21:47 08.08.2018
Bergen Stadt

Ab Herbst dieses Jahres soll es in Bergen ein Jugendcafé geben. Das hat zumindest der Ausschuss für soziale und gesellschaftliche Angelegenheiten empfohlen. Der Rat muss diesem Vorschlag der Verwaltung, der aus Anträgen von CDU und SPD resultiert, jetzt noch zustimmen.

Das Café soll nach den jetzigen Plänen von donnerstags bis sonnabends von 17 bis 22 Uhr in den Räumen des Gemeindehauses der St. Lamberti-Gemeinde geöffnet sein. „Einen Tag wird der Diakon der Gemeinde in dem Café arbeiten, die restlichen Tage wollen wir mit anderen Arbeitskräften abfedern“, sagte Bergens Ordnungsamtsleiter Frank Heins. Zunächst soll versucht werden, mit ehrenamtlichen Kräften zu arbeiten. Sollte das nicht funktionieren will die Verwaltung versuchen, eine von Arbeitsamt bezuschusste Kraft einzustellen. Wenn das auch nicht klappt, wird eine Teilzeitkraft gesucht.

Die Räume im St. Lamberti-Gemeindehaus, in denen bisher Büro und Archiv waren, werden für das Jugendcafé umgebaut. Dafür sind Kosten von rund 35000 Euro veranschlagt. Die Stadt Bergen wird die Räume danach als Träger des Cafés mieten und das Mobiliar anschaffen. „Wir rechnen für die Einrichtung des Cafés mit Kosten von etwa 15000 Euro“, sagte Heins. Für den Betrieb schätzt er dann noch einmal 800 bis 1000 Euro pro Monat. Das hängt aber auch stark davon ab, ob ehrenamtliche Kräfte für die Mitarbeit gewonnen werden können. Die Hauptlast wird dabei von der Stadt getragen. Die Kirche soll mit Spenden ebenfalls für die Finanzierung sorgen. Pastor Axel Stahlmann begrüßte die Einigung. „Die Räume werden damit sinnvoll genutzt und wir schaffen ein gutes Angebot für die Jugendlichen“. Das Café stehe im Geist der Bürgergemeinde, die St. Lamberts sein wolle.

Den Bedarf für ein Jugendcafé in Bergen - Zielgruppe sind die 12- bis 18-Jährigen - sieht die Verwaltung und die Politik gleich durch mehrere Punkte belegt. So gebe es außer der Teestube in der Jugendfreizeitstätte Bergwerk und im Jugendtreff Aspik in Sülze keine jugendgerechten Treffpunkte mit Bewirtung. Zudem hätten bereits im Jahr 2007 Jugendliche aus eigener Initiative so einen Treffpunkt im Zentrum in Bergen gefordert.

Von Tore Harmening