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Bergen Stadt Bergen will Stadt der Zukunft werden
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Bergen will Stadt der Zukunft werden
12:01 06.08.2018
Wie soll Bergen 2030 aussehen. Dafür soll eine Zukunftsvision entwickelt werden. Quelle: Susanne Zaulick
Bergen Stadt

Die Stadt im Nordkreis will sich für einen Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bewerben. Unter dem Titel "Zukunftsstadt" soll eine Vision dazu entwickelt werden, wie Bergen im Jahr 2030 aussehen soll. Dabei geht es nicht alleine um die Frage, welcher Beton wo verbaut ist, vielmehr soll es in verschiedenen Workshops und Gruppen um einen ganzheitlichen Ansatz gehen. Wohnen und Arbeiten soll ebenso wie Mobilität, Bildung, Kultur, Gesundheit, Freizeit und Teilhabe eine Rolle spielen.

Schon im vergangenen Jahr hat es mit der Zukunftswerkstatt bereits einen Prozess gegeben, bei dem sich einzelne Arbeitskreise in Bergen mit verschiedenen Themen wie Wirtschaft und Tourismus beschäftigt hatten. Zusätzlich konnten sich die Bürger auf der Internetseite der Stadt beteiligen.

Herausgekommen sind damals zum Beispiel Ideen zur regionalen Vermarktung von Produkten über das Anlegen eines Naturbadesees bis hin zu der alten Forderung nach dem Bau einer Umgehungsstraße.

„Diese Dinge werden uns im neuen Verfahren sicher an der ein oder anderen Stelle wiederbegegnen, letztlich muss aber alles noch einmal völlig neu gedacht werden”, sagte Frank Heins.

Voraussetzung dafür, dass es überhaupt Fördermittel gibt, ist die wissenschaftliche Begleitung des Prozesses. Dafür hat Philipp Legrand seine Kontakte zur Leibniz-Universität in Hannover aktiviert. „Die Zeichen stehen gut, dass wir von dort die Unterstützung bekommen, die notwendig ist”, sagte Juchert.

Die Konkurrenz für das Programm ist hoch, denn es gibt einiges an Fördergeld. In der ersten Phase alleine bis zu 35.000 Euro für das Konzept, in der zweiten Phase bis zu 200.000 Euro. 160 Kommunen haben Interesse bekundet, ganz zum Schluss werden noch acht Kommunen übrigbleiben. „Wir sind aber zuversichtlich, denn letztlich passt diese Förderung genau zu Bergen”, sagt Heins. Wichtig sei eine breite Beteiligung.

Von Tore Harmening