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Bergen Stadt Bergen zeichnet Ehrenamtliche für Engagement aus
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Bergen zeichnet Ehrenamtliche für Engagement aus
16:45 16.04.2018
Ob in den Bereichen Integration, Seniorenbegleitung, Unterstützung durch Familienhebammen oder beim Bürgerbusverein - ohne die Ehrenamtlichen würde es nicht laufen. Die Stadtverwaltung sagt daher Danke. Quelle: Katharina Hoopmann
Bergen Stadt

Frank Heins ehrte den Bürgerbusverein Bergen und Lohheide: „Ich beglückwünsche die 17 ehrenamtlich tätigen Bürger, die sich trotz aller Anfangsschwierigkeiten der Mammutaufgabe gestellt haben, ein Busangebot zu schaffen, das viele Orte und Ortsteile mit vergleichsweise weiten Wegen berücksichtigt.“ Erfreulich sei, dass die Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg intensiviert werden und eine Linie von und nach Wietzendorf eingerichtet werden konnte.

Diana Habermann vom Familien- und Seniorenservicebüro der Stadt Bergen (FSSB) zeichnete die ehrenamtliche Unterstützung der insgesamt sieben Hebammen vor Ort aus, die in den ersten Wochen nach der Geburt die Willkommensgeschenke der Stadt Bergen an viele junge Familien verteilen.

Nadja Ohlhoff, ebenfalls vom FSSB beglückwünschte die Seniorenbegleiter, die in ihrer Freizeit älteren Mitbürgern beispielsweise vorlesen, mit ihnen Gesellschaftsspiele spielen, spazieren gehen oder ihnen beim Einkaufen helfen. Ohlhoff wies auch auf die hohe Nachfrage nach Seniorenbegleitern hin, die derzeit nicht gestemmt werden könne. Jährlich würden Qualifizierungskurse zur Seniorenbegleitung in der evangelischen Familienbildungsstätte Celle angeboten.

Rund vierzig Personen in Bergen engagieren sich zudem im Bereich der Integration. Philipp Legrand, Integrationsbeauftragter der Stadt Bergen, zeichnete die Ehrenamtlichen für ihr breit gefächertes Engagement für Geflüchtete aus: „Sie alle haben sich im Sinne der Sache, nämlich für ein gutes Zusammenleben in Bergen maßgeblich und vielfältig eingesetzt und standen dabei für Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Menschlichkeit ein“, so Legrand. "Ohne Sie hätte die Stadt Bergen die Situation nicht bewältigen können“, lobte Legrand die Integrationshelfer.

Von CZ

"Tratsch im Treppenhaus" war gestern. Das Ohnsorg-Theater beschäftigt sich längst mit moderneren Themen. Im Stadthaus Bergen wurde am Samstag geklärt, was typisch deutsch ist. Naturgemäß kamen da Klischees nicht zu kurz, sorgten im voll besetzten Saal allerdings für allerhand Lacher.

15.04.2018

Kängurus haben offenbar auch Frühlingsgefühle. Vergnügt hüpft Viggo am Dienstagmorgen bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein durch den Garten des Reihenhauses in Bergen. Abwechselnd knabbert er an den grünen Sträuchern und spielt mit einem bunten Gummiball. "Er liebt die Sonne und das warme Wetter", sagt Benjamin Müller und lächelt. Und das aus gutem Grund. Denn auch die Besitzer des fast vier Jahre alten Rotnackenwallaby haben die berechtigte Hoffnung, dass das exotische Haustier auch in Zukunft bei ihnen und den beiden Kindern der Familie bleiben darf. "Wir hoffen, dass nach dem ganzen Wirbel in der Vergangenheit alles gut und Viggo uns nicht weggenommen wird", sagt Müller.

Christoph Zimmer 12.04.2018

Abhauen war für sie keine Alternative. „Als es passiert ist, habe ich erstmal einen großen Schock gekriegt. Aber ans Weglaufen habe ich nicht eine Sekunde gedacht, nachdem ich die Schramme in der Autotür gesehen habe“, sagt Haley Louise Elson aus Bergen. Für die zwölf Jahre alte Schülerin war es „eine Selbstverständlichkeit, sich um den Schaden zu kümmern“, den sie am Freitagnachmittag versehentlich mit ihrem Fahrrad an dem parkenden Fahrzeug verursacht hatte. „Andere wären vielleicht abgehauen. Aber das kam für mich nicht infrage. Auch wenn ich lange nach dem Besitzer suchen musste.“

Christoph Zimmer 10.04.2018