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Bergen Stadt Berger Twin Towers sind Geschichte
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Berger Twin Towers sind Geschichte
15:32 20.04.2018
Von Christopher Menge
Nichts mehr zu sehen ist von den beiden achtstöckigen Hochhäusern an der Danziger Straße in Bergen. Auf der Fläche (Mitte) soll eine grüne Quartiersmitte entstehen. Die Blöcke nordöstlich davon sollen saniert werden. Quelle: Thomas Brandt
Bergen Stadt

Frank Bührmann vom Berger Bauamt ist voll des Lobes für die Baufirma und den -leiter. "Es ist alles planmäßig verlaufen", so Bührmann. Allerdings sei darauf verzichtet worden, Mutterboden aufzubringen und Rasen zu säen, weil die Nachnutzung erst noch geklärt werden solle. So konnte auch der Kostenrahmen von etwa 750.000 Euro eingehalten werden.

Gemeinsam mit den Bürgern sollen nun am Samstag, 5. Mai, bei einem Workshop Ideen für die neue grüne Quartiersmitte gesammelt werden. An diesem Tag will die Cesa-Group außerdem Wohnungen an der Danziger Straße/Exiner Straße/Memeler Straße präsentieren, die umfassend saniert werden.

Inwiefern beim Abriss der Twin Towers Schäden an anderen Häusern entstanden sind, wird derzeit geprüft. Ein Sachverständiger hat die Nachbarhäuser bereits begutachtet. "Wir warten da jetzt auf die Dokumentation", berichtet Bührmann. Der Abriss der Twin Towers gilt als erster Meilenstein im Berger Stadtumbau. Parallel waren auch zwei Blöcke an der Mozartstraße weggerissen worden. Dort soll eine neue Kita gebaut werden.

"Nichts geht ohne Ehrenamt", – Bergens Bürgermeister Rainer Prokop hat es am Tag der Ehrenamtlichen im Stadthaus Bergen in der vergangenen Woche auf den Punkt gebracht. Zahlreiche Bürger aus dem Stadtgebiet wurden für ihr Engagement ausgezeichnet. Besonders die Bereiche oder Institutionen, die noch in den Kinderschuhen stecken, wurden in das Blickfeld der Veranstaltung gerückt. Trefflich gelungen sei das Bürgerengagement besonders in den Bereichen Integration, Seniorenbegleitung, Unterstützung durch Familienhebammen sowie beim Bürgerbusverein. Pastor Axel Stahlmann hob die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gemeinschaft ebenfalls hervor, betonte aber, dass Menschen schon immer Tätigkeiten wie Familienfürsorge, Altenpflege und ähnliches ausgeübt hätten, was bereits in der Bibel erwähnt werde. „Nur damals gab es noch keinen Bürgerbusverein“, scherzte Stahlmann.

16.04.2018

"Tratsch im Treppenhaus" war gestern. Das Ohnsorg-Theater beschäftigt sich längst mit moderneren Themen. Im Stadthaus Bergen wurde am Samstag geklärt, was typisch deutsch ist. Naturgemäß kamen da Klischees nicht zu kurz, sorgten im voll besetzten Saal allerdings für allerhand Lacher.

15.04.2018

Kängurus haben offenbar auch Frühlingsgefühle. Vergnügt hüpft Viggo am Dienstagmorgen bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein durch den Garten des Reihenhauses in Bergen. Abwechselnd knabbert er an den grünen Sträuchern und spielt mit einem bunten Gummiball. "Er liebt die Sonne und das warme Wetter", sagt Benjamin Müller und lächelt. Und das aus gutem Grund. Denn auch die Besitzer des fast vier Jahre alten Rotnackenwallaby haben die berechtigte Hoffnung, dass das exotische Haustier auch in Zukunft bei ihnen und den beiden Kindern der Familie bleiben darf. "Wir hoffen, dass nach dem ganzen Wirbel in der Vergangenheit alles gut und Viggo uns nicht weggenommen wird", sagt Müller.

Christoph Zimmer 12.04.2018