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Bergen Stadt Drei Phasen in der Oberschule Bergen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Drei Phasen in der Oberschule Bergen
04:12 07.08.2018
Von Carsten Richter
Durch regelmäßige Jahrgangsversammlungen und Einzelgespräche wird in Bergen die Individualförderung der Schüler gestärkt. Quelle: Benjamin Westhoff
Bergen Stadt

Gemeinsam lernen, Leistung erbringen, sich wohlfühlen, aktiv gestalten, Werte vermitteln: So möchte die Oberschule Bergen die Persönlichkeit ihrer Schüler stärken und ihnen Orientierung für die Zukunft bieten. „Durch eine individuelle Förderung sprechen wir unsere gesamte Schülerschaft an“, erklärt Oberschuldirektorin Sabine Fuhrmann. „Mein Weg in die Zukunft“, heißt daher das Motto der Einrichtung.

Dieser Weg wird an der Oberschule Bergen in die drei Phasen Orientierung, Differenzierung und Profilierung geteilt. „In den Klassen 5 und 6 entsteht eine starke Gemeinschaft, erste Methoden- und Sozialkompetenzen festigen sich. Die Klassengemeinschaft bleibt bis zum Ende der achten Klasse zusammen“, sagt Fuhrmann. Dabei ist eine Klasse nicht stärker als 28 Kinder. „Bei der Größe der Schule ist es noch möglich, dass jeder jeden kennt und auch noch mit Namen angesprochen wird.“

In den Jahrgängen 7 und 8, teilweise auch schon in der sechsten Klasse, wird der Unterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik in Grund-, Erweiterungs- und Zusatzkurse eingeteilt. Auch das Thema Neue Medien findet Eingang in den Unterricht.

Eine Gymnasialklasse wird im neunten Jahrgang gebildet, dann ist es wahlweise möglich sich für das Profil Gesundheit und Soziales zu entscheiden oder das Sprachprofil fortzusetzen – Französisch zu lernen ist ab der sechsten Klasse möglich. Berufspraktika und Praxistage sollen die Schüler gezielt auf ihre Zukunft vorbereiten. Wöchentliche Jahrgangsversammlungen und Einzelgespräche mit der Klassenlehrkraft sollen zudem die individuelle Förderung der Schüler stärken. Außerdem findet ein regelmäßiger Austausch zwischen Schule und Elternhaus statt, auch ein Sozial- und Methodentraining wird angeboten.

Vor dem zwei Mal pro Woche verpflichtenden Ganztagsunterricht können sich die Schüler in der neu errichteten Mensa stärken. „Sie ist als eine Wohlfühloase gestaltet“, erklärt Fuhrmann. „Außerdem haben wir eine komplett neue Schulküche erhalten.“ Zudem wurde der naturwissenschaftliche Trakt auf den neuesten technischen Stand gebracht. Zwei Schulbands und das Schwarzlichttheater laden zum Mitmachen ein, Bewegung ist in den Pausen von Klettern und Skaten bis zum Ball- und Seilspielen möglich.