Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Bergen Stadt Ein verlockendes Zuhause für Piepmätze in Bergen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Ein verlockendes Zuhause für Piepmätze in Bergen
21:43 03.08.2018
Beim Umgang mit dem Hammer war nicht nur viel Feingefühl gefragt, sondern auch das Vertrauen in die Mitbastler.Am Ende freuten sich alle Kinder über ihren selbstgebauten Brutplatz - jetzt dürfen die Vogelkinder einziehen. Quelle: Kirsten Glatzer
Bergen Stadt

Auf Initiative seiner Ehefrau Melanie hatte sich Benjamin Albrecht, der Erste Vorsitzende der NABU-Ortsgruppe Bergen, bereit erklärt, im Rahmen der Ferienpass-Aktionen Nistkästen mit den Schülern anzufertigen. Unterstützt wurde er dabei von seiner Ehefrau, deren Freundin Kerstin Damerius-Brandt und Wolfgang Koscielny, dem Zweiten Vorsitzenden der Ortsgruppe Bergen, die den Kindern mit Rat und Tat zur Seite standen.

Nach einer einleitenden Erklärung wurden die Bausätze verteilt – und dann konnte es auch schon losgehen. Zunächst einmal sichteten und sortierten alle die Holzelemente. Nägel, Schrauben sowie die Aufhängevorrichtung wurden bereitgelegt. Und nur wenig später ertönte ohrenbetäubendes Gehämmer aus dem Werkraum und es entstanden, einer nach dem anderen, drei verschiedene Varianten von Nistkästen.

Lilly hatte zwar noch nie zuvor so etwas gebaut, aber immerhin schon mal mit Hammer und Nagel hantiert. Diese Erfahrung kam ihr nun zugute. Sie war als Erste fertig und machte sich gleich an einen zweiten Nistkasten. Letztlich wurden alle Bausätze, es waren insgesamt 25, fertiggestellt, teils in Teamwork. Aber auch die vier Erwachsenen hatten alle Hände voll zu tun in ihrer beratenden Funktion. Welches Teil gehört wohin? Wird an dieser Stelle gehämmert oder geschraubt? Hin und wieder mussten etwas voreilig platzierte Nägel wieder entfernt werden.

Zu guter Letzt flammte Benjamin Albrecht die fertigen Brutkästen noch mit dem Bunsenbrenner ab: „Dadurch wird die Witterungsbeständigkeit erhöht“, erklärte er. Zum Abschluss gab’s noch Grillwürstchen und dann konnte jeder der Teilnehmer stolz seinen persönlichen, handgefertigten Nistkasten mit nach Hause nehmen. „Den hänge ich in unserem Garten auf. Aber ganz weit oben, damit meine zwei Katzen nicht rankommen“, kündigte Janthe voller Vorfreude an. Und Leonie meinte begeistert: „Beim nächsten Mal bin ich wieder mit dabei.“

Von Kirsten Glatzer