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Bergen Stadt Historische Wahl im Stadtrat Bergen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Historische Wahl im Stadtrat Bergen
16:14 16.11.2018
Von Christopher Menge
Die neuen stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Bergen (von links): Michael Buhr, Peter Meinecke, Rüdiger von Borcke. Quelle: Oliver Knboblich
Bergen

Der Stadtrat Bergen hat den Termin für die Bürgermeisterwahl festgelegt. Zudem wurde der Kita-Neubau beschlossen.

Gleichberechtigte Vertreter

"Bisher hat die CDU als Mehrheitspartei immer alle Bürgermeister-Posten für sich beansprucht. Das Umdenken ist ein großer Fortschrift für die Zusammenarbeit im Rat", sagte von Borcke. Zuvor hatten die Christdemokraten durch den Austritt von Claudia Dettmar-Müller aus der Fraktion ihre absolute Mehrheit im Stadtrat verloren. Ebenfalls einstimmig wählte der Rat die CDU-Politiker Peter Meinecke und Michael Buhr zu den weiteren gleichberechtigten Stellvertretern von Bürgermeister Rainer Prokop.

Bergen wählt am 26. Mai Bürgermeister

Der 67-Jährige wird sich zum 1. November nach mehr als 21 Jahren an der Spitze der Berger Verwaltung in den Ruhestand versetzen lassen. Daher sind die Berger aufgerufen, am Sonntag, 26. Mai, – parallel zur Europawahl – einen neuen Bürgermeister zu wählen. Bisher haben Frank Juchert (CDU) und Dettmar-Müller (parteilos) ihre Kandidatur angekündigt. Sollte eine Stichwahl nötig werden, wird diese am Sonntag, 16. Juni, durchgeführt.

Kita auf Grundstück des Wavell-Centres

Der Wahlkampf wird die neue Harmonie im Berger Stadtrat auf die Probe stellen. Wie gut die Zusammenarbeit laufen kann, zeigt aber der einstimmige Beschluss zum Kita-Neubau auf dem Grundstück des ehemaligen Wavell-Centres. In der Stadtentwicklungskommission war fraktionsübergreifend an der Lösung gearbeitet worden.

So wurde der bereits beschlossene Neubau an der Mozartstraße revidiert, weil sich eine neue Möglichkeit ergab. Jürgen Patzelt (Grüne) hatte herausbekommen, dass der Bund Grundstücke stark vergünstigt verkauft, wenn man dort beispielsweise eine Kindertagesstätte errichtet. Bürgermeister Prokop rechnete in der Ratssitzung vor. "Der Beitrag wird um 350.000 Euro reduziert. Das heißt, wenn der Wert auf 350.000 Euro festgelegt wird, zahlen wir nur einen symbolischen Euro", so der Verwaltungschef. "Wenn der Wert 390.000 Euro ist, nur 40.000 Euro."

Beratungen über Zukunft der SEB

Ebenfalls einig sind sich die Ratsmitglieder, dass die Stadtentwicklung Bergen (SEB) genauestens unter die Lupe genommen werden muss. Ergebnis der weiteren Beratungen im Verwaltungsausschuss könnte sowohl die Auflösung der Gesellschaft sein, wie von FDP-Ratsherr Martin Hildebrandt gefordert, als auch die Einrichtung eines Aufsichtsrates gemäß eines CDU-Antrages.

Rettungsdienst: Wer trägt Schuld?

Beim Tagesordnungspunkt "Anfragen" war es mit der Harmonie plötzlich doch vorbei. Denn eine Frage ist nicht geklärt: Wer trägt die Verantwortung für die bevorstehende Verschlechterung beim Rettungsdienst? Der Landkreis, die Berger Kreistagsabgeordneten oder die Stadtverwaltung? Oder doch auch der Rat? Bericht folgt.

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