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Bergen Stadt Kinder lernen in Kinderakademie Bergen: Ein Jahr der Dinosaurier hatte 400 Tage
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Kinder lernen in Kinderakademie Bergen: Ein Jahr der Dinosaurier hatte 400 Tage
04:01 24.02.2018
"Tickt hier noch alles richtig?" - die jungen Studenten erfahren in der Berger Kinderakademie, wie die Atomuhr funktioniert. Quelle: Christina Matthies
Bergen Stadt

Naturwissenschaftliche, technische oder kulturelle Themen kindgerecht zu verpacken: Das hat sich die Bürgerstiftung Region Bergen auf die Fahnen geschrieben – und 2012 die Kinderakademie ins Leben gerufen. Es soll vermittelt werden, dass Lernen Spaß machen kann – diesem Anspruch wurde auch die dritte Vorlesung des laufenden Semesters wieder mehr als gerecht.

Zwar hatten einige der kleinen Zuhörer eingangs noch das Gesicht verzogen und lauthals „Och nö“ gerufen, als Simon ankündigte, es werde in der kommenden Stunde auch „ein wenig um Mathe gehen“. Spätestens als der Braunschweiger aber die roten und grünen Signalkärtchen ins Spiel brachte, um zu demonstrieren, wie die Atomuhr Ziffern in Codes übersetzen und damit Jahr, Monat, Kalender- und Wochentag sowie Stunden, Minuten und Sekunden an andere Funkuhren übermitteln kann, waren die Schüler Feuer und Flamme.

Wieviele Schwingungen pro Sekunde hat eine Atomuhr? Was gehört alles zu einem „Zeit-Telegramm“? Und warum hören unsere Funkuhren eigentlich Radio? In verständlichen Worten veranschaulichte Simon den spannenden Weg der Uhrzeit von den Atomuhren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bis hin zur Funkuhr im eigenen Zuhause. „Wusstet Ihr eigentlich, warum das Jahr der Dinosaurier 400 statt 365 Tage hatte?“, wollte er schließlich noch wissen. „Nein“, rief das Publikum wie aus einem Munde – und versprach, die Antwort, nämlich weil sich die Erde zur Zeit der Dinosaurier schneller drehte, auch daheim weiterzusagen. „Denn damit wisst Ihr auf jeden Fall schon mal was, was Eure Eltern bestimmt nicht wissen“, scherzte Simon. „Toll“, freuten sich die Nachwuchs-Studenten.

Von Christina Matthies

Die Schüler der Oberschule Bergen sind seit vergangener Woche zwangsweise Selbstversorger. Durch die Einschränkung des Ganztagsbetriebs haben weniger Lehrer und Schüler die Mensa und den Kiosk genutzt. Für den Caterer, der beide Angebote betreibt, hat sich der Aufwand nicht mehr rentiert, er hat den Vertrag gekündigt – die Schule steht nun ganz ohne Essensausgabe da.

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Dieter Sobczak ist in seinem Element. „Schauen Sie mal“, sagt er und öffnet vorsichtig die Klappe der Aufzuchtmaschine, hinter der ein vielstimmiges Piepsen zu hören ist. Er deutet auf die wild durcheinander wuselnden zartgelben Flaumbälle, von denen einige neugierig aus dem beheizten Holzkasten lugen. „Das sind meine Küken – alle vor ein paar Tagen geschlüpft.“

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Dem Kuriosum, dass es in Bergen genügend Parkplätze gibt, der gemeine Besucher aber keine Parkmöglichkeit für sein Auto findet, will der Ortsrat nun entgegentreten. Bereits seit 2014 bemängelt das Gremium die Parksituation in Bergen. Mit einem Parkleitsystem, der Kennzeichnung von Kurz- und Langzeitparkplätzen sowie der Einstellung einer Politesse soll das Problem bald gelöst sein.

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