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Bergen Stadt Pinguin, Igel und Schmetterling aus Holz erschaffen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Pinguin, Igel und Schmetterling aus Holz erschaffen
10:04 26.06.2017
Quelle: Doris Hennies
Bergen Stadt

Kursleiterin Monika Hohls und ihre Unterstützung Jasmin Wermter achteten darauf, dass sich die sechs keinen Handwerker nicht verletzten und sorgten zwischen der Arbeit mit Laubsäge, Schleifpapier und Farbe für die notwendige Flüssigkeitszufuhr. Die Getränke waren im Kurspaket mit drin – ebenso wie alles Material und die Bereitstellung der Gerätschaften und Vorlagen – allesamt kostenlos.

Milla (8) hat sich für drei Herzen in unterschiedlichen Größen entschieden – „die finde ich am besten“ und nach dem Glattschleifen der Kanten will sie sie bunt bemalen „mit Muster“. Das Ferienprogramm des Bergwerks hat sie schon im letzten Jahr besucht. „Da haben wir Pompons gebastelt – das hat mir auch gut gefallen“. Mara (7) ist die Jüngste der Gruppe, sägt aber schon wie eine Große. Ihr Schmetterling bekommt mit dem Handbohrer ein Loch zum Aufhängen. Damit die Farbe nicht verschmiert, muss das vor dem Anmalen passieren und ist ganz schön anstrengend.

John (10) hat sich selbst etwas ausgedacht. Sein Pinguin hat deshalb auch eine ganz individuelle Form, der er eben den letzten Schliff verleiht. Danach soll er die klassischen Farben erhalten. „Pinguine sind meine Lieblingstiere, die sammle ich auch“, erklärt er seine Wahl. Auch Mark (10) hat sich für ein Lieblingstier entschieden: Er ist mit voller Konzentration noch am Ausarbeiten der Stachelzacken, die das Modell hergibt. Dazu kommen noch Pilze, die den Igel, als Mobile aufgehängt, ergänzen sollen. „Ich bin ein Herbstkind – da hab ich Geburtstag – und das ist meine liebste Jahreszeit“, sagt er.

Ihm gegenüber sitzen Leon-Luca (11) und Benedikt (12) und sägen. Der Elfjährige mag Urlaub und das Meer, „deshalb hab ich mich für Fische und einen Delphin entschieden – der geht ganz schön schwer.“ Benedikt hat schon ein Herz und einen Fisch vor sich liegen. Das Reh ist noch in Arbeit – „das schenke ich meinem Vater“. Und das Herz – es soll rot werden – ist für seine Mutter. „Da schreib ich dann noch was drauf.“ Der Kursus ist nicht der einzige, der auf seiner Aktionsliste steht. „Ich hab mich noch für zwei Zeltlager und einmal Fußball angemeldet“, sagt er stolz. Ansonsten wär es ihm langweilig bis zum Urlaub – da geht es für den Zwölfjährigen zum ersten Mal in die Berge.

Von Doris Hennies