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Bergen Stadt Stadthaus feiert Jürgen von der Lippe
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Stadthaus feiert Jürgen von der Lippe
14:44 23.03.2018
Von Jürgen Poestges
Jürgen von der Lippe als Gottlieb, der hier seiner Geliebten Mara (Astrid Kohrs) einen neuen Einakter erklärt, den der Theaterliebhaber geschrieben hat. Quelle: David Borghoff
Bergen Stadt

Allerdings waren einige Besucher überrascht, dass der Entertainer drei Schauspieler-Kollegen im Schlepptau hatte und statt eines Solo-Programms ein Boulevardstück aufgeführt wurde. Und sie mussten feststellen, dass das Bühnenlicht im Stadthaus für ein Theaterstück nicht geeignet ist. Die Akteure standen im Dunkeln, sobald sie ein wenig aus der Mitte der Bühne traten. Und auch der Ton war alles andere als gut. Häufig verstand man entweder gar nichts oder es kam zu Rückkopplungen – es fiepte halt immer mal wieder. Dafür konnte aber das Ensemble nichts.

Das Stück hat starke Momente, vor allen Dingen, wenn von der Lippe mit seinem Talent für Mimik und Stimmenimitation zum Einsatz kommt. „Sein“ Peter Maffay oder Dieter Hallervorden sind nun mal genial. Positiv fällt auch auf, dass von der Lippe in dem von ihm geschriebenen Stück seine Mitstreiter nicht zu bloßen Stichwortgebern degradiert. Da ist viel Raum, in dem sich die Drei entfalten können.

Das Stück weist aber auch einige Schwächen auf. Die Grundstory ist gut, was daraus gemacht wird, eher schwach. So verliert der Zuschauer schon einmal die Übersicht, welcher Mann denn nun gerade mit welcher Frau zusammen ist.

Die Stärken sind hingegen der Wortwitz. Nett ist die Geschichte im Auftaktsketch. Es gibt keine Hölle, Gandhi und Hitler werden versehentlich beim Mittagessen an einen Tisch gesetzt. Es endet in einer Prügelei, aus der Gandhi als Sieger hervorgeht. Aber solche Momente sind leider nicht so häufig in den rund zwei Stunden. Unter dem Strich war es dennoch ein unterhaltsamer Abend, allerdings wurde mehr als deutlich, dass Jürgen von der Lippe im „Alleingang“ allemal ein besserer Unterhalter ist als in einem Theaterstück. Nichtsdestotrotz ist es eine große Leistung des Kulturkreises, ein solches Event überhaupt nach Bergen zu bekommen.

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