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Bergen Stadt Wavell-Centre soll neuer Kita weichen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Wavell-Centre soll neuer Kita weichen
17:45 14.11.2018
Von Christopher Menge
Die Stadt Bergen soll das Areal um die ehemalige Slim School (oben links), das Wavell-Centre (oben rechts) und das Community-Centre (unten) kaufen. Derzeit ist das mittlere Gebäude bereits angemietet, da dort die Integrative Krippe Seymourstraße untergebracht ist. Der Schulcontainer (rechts daneben) ist unbenutzt. Quelle: Thomas Brandt
Bergen

Eigentlich schien schon alles klar: "Bagger macht an Mozartstraße Platz für Kinder" titelte die Cellesche Zeitung Anfang des Jahres. Schließlich hatte der Stadtrat an dieser Stelle den Neubau einer Kita beschlossen. Doch in der Sitzung am Donnerstag hat der Stadtrat diese Entscheidung revidiert und den Neubau einer Kita auf dem Gelände des ehemaligen Wavell-Centre beschlossen.

Neue Richtlinie vom Bund

"Nach dem Ratsbeschluss hat es noch einige Entwicklungen gegeben", berichtet Christian Böker (CDU), der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Umweltschutz (ASU). "Nach einer neuen Richtlinie verkauft der Bund Grundstücke sehr vergünstigt, wenn man dort beispielsweise eine Kindertagesstätte errichtet."

Fördermittel sollen beantragt werden

Die CDU-Fraktion hatte daher einen Eilantrag gestellt, dass die Verwaltung schnellstmöglich die Kaufverhandlungen für das Areal Slim School, Community-Centre und Wavell-Centre abschließt. Die Zeit drängt, denn bis zum 2. Januar sollen über den "Investitionspakt Soziale Integration" Fördermittel für den Kita-Neubau gestellt werden.

Vor allem auf den Architekten Matthias Jung kommt so eine Menge Arbeit zu. Im ASU hatte er am Montag zwei Entwürfe vorgestellt – den Umbau des Wavell-Centres und den Neubau einer Kita an der Mozartstraße. Die Politik entschied sich aber letztendlich für den Neubau auf dem Gelände des Wavell-Centres, das einst einen britischen Kindergarten und eine Vorschule beherbergte. Jung muss daher nochmal ans Zeichenbrett.

"Keiner kann Bedarf voraussagen"

"Bei den Kosten gibt es zwischen Sanierung und Neubau nur einen minimalen Unterschied", erklärt Böker. "Bei der Nutzung der Kita würden wir uns beim Umbau aber Fesseln anlegen." Zum anderen könne heute noch keiner den Bedarf verlässlich voraussagen. Daher soll zunächst eine Kita mit vier Gruppen gebaut werden, an die eine fünfte Gruppe angeschlossen werden könnte. "Beim vorhandenen Gebäude wären es gleich fünf Gruppen", sagt Böker.

Jung hatte in seiner Präsentation darauf hingewiesen, dass bei einem Umbau des Wavell-Centres drei Gruppenräume nicht ideal liegen würden, da sie nach Nord-Westen beziehungsweise Süd-West ausgerichtet sind. Die optimale Ausrichtung der Gruppenräume ist Süd oder Süd-Ost. Als Pro-Argument verwies er auf den Innenhof und darauf, dass es viel Platz für Spielflächen gebe.

Wo soll Quartiersbüro hin?

Nachdem sich der Stadtrat am Donnerstag für den Standort Wavell-Centre entschieden hat, steht zugleich auch das nächste Thema fest, mit dem sich die Politiker befassen müssen. An der Mozartstraße sollte neben der Kita auch ein Quartiersbüro gebaut werden. "Den Bedarf dafür sehen wir", betont Böker. "Daher müssen wir das Thema als nächstes angehen."

Auf der Agenda steht außerdem die Entwicklung des gesamten Areals Slim-School, Community-Centre und Wavell-Centre sowie die künftige Nutzung des Grundstücks an der Mozartstraße. Hier könnten Häuser gebaut werden. Wohnblocks aber wohl nicht, denn diese wurden ja gerade abgerissen – eigentlich um Platz für eine Kita zu machen.

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