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Lohheide Ein KZ-Tagebuch aus Bergen-Belsen in Bildern
Celler Land Bergen und Lohheide Lohheide Ein KZ-Tagebuch aus Bergen-Belsen in Bildern
17:06 09.01.2017
Von Christopher Menge
Mit zuweilen bissigem Spott betrachten Zsuzsa Mérenyis Zeichnungen die Absurditäten und zunehmende Hoffnungslosigkeit der Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Lohheide

Zsuzsa Mérenyi wird 1925 als Susanne Schuller, jüngste Tochter ungarischer Juden, in Deutschland geboren. Am 4. Dezember 1944 wird sie, zusammen mit ihrer Schwester Lea, nach Bergen-Belsen deportiert. An diesem Tag beginnt sie, die Ereignisse im Lager in Form von Bleistiftzeichnungen in einer Art Tagebuch zu dokumentieren. Beide Schwestern werden am 23. April 1945 bei dem Abtransport ins Ghetto Theresienstadt durch sowjetische Truppen in Tröbitz befreit.

Die Zeichnungen geben eindrücklich das Leben im Konzentrationslager Bergen-Belsen wieder. Kommentiert hat Mérenyi ihre Zeichnungen in einem lebensgeschichtlichen Interview, das sie der Gedenkstätte Bergen-Belsen 1990 gab.