Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Eschede Angriffsziel Rheinmetall: Gruppe bekennt sich zu Brandanschlag
Celler Land Eschede Angriffsziel Rheinmetall: Gruppe bekennt sich zu Brandanschlag
11:27 22.03.2018
Quelle: Christian Link
Eschede

Inzwischen hat der Staatsschutz mit seiner Sonderabteilung für politische Straftaten in Lüneburg die Ermittlungen übernommen. "Wir nehmen das Schreiben ernst und prüfen es genau", sagte Wiebke Bethke. Wie die Pressesprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft aus Lüneburg weiter erklärte, gebe es bislang keinen Hinweis auf die Verfasser des Bekennerschreibens. Außerdem müsse geklärt werden, ob die Verfasser des Textes identisch seien mit den Tätern, die den Brandanschlag begangen haben. "Die Ermittlungen hierzu dauern an", sagte Bethke. "Aus ermittlungstaktischen Gründen kann ich im Moment keine weiteren Auskünfte geben. Rheinmetall äußerte sich nicht zu dem Anschlag. "Kriminelle Handlungen kommentieren wir nicht", teilte Pressesprecher Oliver Hoffmann mit.

In dem Bekennerschreiben kündigte die Gruppe vage weitere Aktionen an. Allerdings seien diese sehr allgemein gehalten, wie Bethke sagte. "Es sind keine konkreten Androhungen von Straftaten in dem Text enthalten." Die Bundespolizei, die auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes polizeiliche Aufgaben wahrnimmt, kündigte eine intensivere Überwachung an. "Wir berücksichtigen diesen Sachverhalt natürlich beim Einsatz der Kräfte und werden präventive Maßnahmen ergreifen", sagte Jörg Ristow. Wie der Sprecher der Bundespolizei erklärte, können dies etwa der Einsatz eines Polizeihubschraubers sowie verstärkte Präsenz von Beamten in den Zügen sein. Darüber hinaus bittet er die Bevölkerung, betriebsfremde Personen an den Gleisen oder andere Auffälligkeiten an den Bahnhöfen, in den Zügen oder entlang der Strecke bei der Bundespolizei in Bremen unter Telefon (0421) 162990 zu melden.

Von dem Brandanschlag auf die Signalkabel an den Bahngleisen bei Eschede war am Montag die Strecke von Hamburg nach Hannover betroffen. Wie die Polizei mitteilte, hatten unbekannte Täter in der Nacht zu Montag einen Kabelschacht neben den Gleisen geöffnet und die offen liegenden Kabel in Brand gesetzt. Für ihren Anschlag hatten sie sich einen menschenverlassenen Ort mitten im Wald zwischen Eschede und Garßen ausgesucht. Die Polizei geht von einem Schaden in fünfstelliger Höhe aus.

Mit dem Brandanschlag will die Gruppe offenbar auf die Lage in der nordwestsyrischen Stadt Afrin aufmerksam machen. Bei ihrer Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG hatten die türkische Armee und verbündete syrische Rebellen am Sonntag die Stadt eingenommen. Die Türkei sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und rechtfertigt die Offensive mit dem Kampf gegen den Terrorismus.

Von cz

Ein Brandanschlag auf die Signalkabel an den Bahngleisen bei Eschede hat am Montag zu erheblichen Störungen im Zugverkehr zwischen Hannover und Hamburg geführt. Wie die Polizei Celle berichtet, hatten unbekannte Täter in der Nacht zu Montag einen Kabelschacht neben den Gleisen geöffnet und die daraufhin offen liegenden Kabel in Brand gesetzt.

Christian Link 19.03.2018

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Habighorst waren zahlreiche Mitglieder gefolgt. Darunter waren die amtliche Majestät Marc Septinus und fünf neue Mitglieder, die den anderen Schützen vorgestellt wurden.

08.03.2018

Ob friesisch herb, kräftig und malzaromatisch oder spritzig und mild: Das Bier ist für viele auf Feiern, in der Bar oder zu Hause gemütlich auf der Couch kaum wegzudenken. Auch die Landwirte haben ihre Freude an dem beliebten Getränk.

Audrey-Lynn Struck 02.03.2018