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Eschede Aschaubrücke bei Habighorst Grund für Tempolimit
Celler Land Eschede Aschaubrücke bei Habighorst Grund für Tempolimit
18:51 26.02.2015
Auf der K 34 bei Habighorst erwarten die Autofahrer schnelle Tempowechsel. Quelle: Benjamin Westhoff
Habighorst

Warum jetzt die zusätzlichen Schilder aufgestellt wurden, erläuterte Bernd Janz vom Straßenverkehrsamt beim Landkreis Celle.

Nach seinen Angaben würden Autos, die im Bereich von Brücken von der Fahrbahn abkommen, hier regelrecht abstürzen. Deshalb seien nach den Richtlinien für den passiven Schutz an Straßen an solchen Stellen als Absturzsicherung Schutzplanken vorgesehen. Dafür gebe es aber an der Habighorster Aschaubrücke keinen Platz. Deshalb habe er dort im Januar eine Geschwindigkeitsreduzierung angeordnet.

Und nicht nur dort. Auch an den beiden Allerbrücken zwischen Thören und Jeversen sowie bei Langlingen und an der Lachtebrücke zwischen dem Jarnser Kreisel und Beedenbostel sei das Tempo auf 50 reduziert worden, so Janz. Die gleiche Regelung gelte bereits seit Jahren an der Allerbrücke zwischen Wienhausen und Oppershausen.

Die Ortsdurchfahrt des Dorfes besteht damit jetzt aus vier kurzen Tempo-Zonen. Autofahrer in Richtung Höfer müssen ab dem Ortseingangsschild 50 fahren, weil sich hier im Bereich der Einmündung des Mühlenwegs die Bushaltestelle befindet. Nach 175 Metern dürfen sie auf Tempo 70 beschleunigen, nach 550 Metern müssen sie wegen der Brücke wieder auf 50 abbremsen. Dann gilt nach weiteren 150 Metern wieder Tempo 70, die nach 500 Metern vom Ortsausgangsschild aufgehoben werden.

Die K 34 war hier vor vielen Jahren als Habighorster Ortsumgehung gebaut worden. Die Fahrbahn sei so breit, dass eine Reduzierung auf Tempo 50 im Bereich der gesamten Ortsdurchfahrt kaum möglich sei. "Eine Tempobegrenzung darf nur angeordnet werden, wo sie zwingend notwendig ist", sagte Janz und sprach von einer Gratwanderung.

Von Joachim Gries