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Eschede Auch Scharnhorst für Einheitsgemeinde
Celler Land Eschede Auch Scharnhorst für Einheitsgemeinde
17:08 22.03.2012
Scharnhorst

Das Votum für den Entschuldungshilfe- und den Gebietsänderungsvertrag fiel einstimmig aus. Scharnhorsts Bürgermeister Otto Brandes sprach nach der Abstimmung von einem denkwürdigen Tag. "Wir gehen nicht in die rosigste Zeit, aber sie ist heller geworden", sagte er.

In einer kurzen Aussprache hatte zuvor Helfried Brinken darauf verwiesen, dass man nicht auf die Entschuldungshilfe in Höhe von 6,8 Millionen Euro verzichten könne. "Sonst droht die Zwangsverwaltung", sagte Brinken. Marco Dräger als jüngstes Ratsmitglied erklärte, er sei anfangs nicht für die Umwandlung gewesen. "Wir geben die Selbstbestimmung auf", sagte er. Das Geld wiege das aber um Längen auf.

Nach der Bildung der Einheitsgemeinde Eschede, die für den 1. Januar 2014 angestrebt wird, sollen Ortsvorsteher in Endeholz, Marwede und Scharnhorst Ansprechpartner für die Bürger sein und den Kontakt zur Verwaltung in Eschede halten. Auch ein gewähltes Mitglied aus dem künftigen Rat der Einheitsgemeinde Eschede könne zum Ortsvorsteher benannt werden, sagte Gemeindedirektor Günter Berg.

In dem neuen Wappen der Samtgemeinde sollen sich alle ehemaligen Gemeinden wiederfinden. Scharnhorst hatte bisher kein Wappen.

Von Joachim Gries