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Eschede Besucherzahlen in Markmanns Spielzeugstuben in Eschede rückläufig
Celler Land Eschede Besucherzahlen in Markmanns Spielzeugstuben in Eschede rückläufig
17:07 20.01.2017
Hildegard Markmann –hier mit den PuppenMaja und Moritz – zeigt Spielzeug aus 240 Jahren. Quelle: Joachim Gries
Eschede

Auch in diesem Jahr wird es in den Spielzeugstuben wieder Sonderausstellungen geben, um Besuchern aus dem großen Museumsfundus sowie von Leihgebern weitere Exponate zu zeigen. So wird aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins vom 11. März bis zum 30. September eine Schau Blechspielzeug und VW Käfer aus der Sammlung von Arno Rienass präsentiert. Dazu gibt es als „Kunst im Museum“ Solarfotografien von Astrid Nebelsieck.

Am Internationalen Museumstag am 21. Mai, in diesem Jahr unter dem Motto „Mut zur Verantwortung“, werden sich die Spielzeugstuben auch wieder beteiligen. Was genau an diesem Tag gezeigt wird, soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden. Am 21. Oktober beginnt dann eine Ausstellung mit Kinderbüchern und über 300 Pixi-Büchern, die Achim Schecker gesammelt hat. Bilder von Karin Schecker sind der Beitrag zu „Kunst im Museum“.

Die laufende Sonderausstellung „Medizin gestern – Medizin heute - spielerisch“ ist verlängert worden und noch bis zum 18. Februar zu sehen. Auch die Lego-Exponate von Christian Lange und die Aquarelle von Dieter Guder werden bis zu diesem Termin gezeigt.

2016 wurden nach Angaben von Hildegard Markmann 749 Besucher in den Spielzeugstuben registriert, deutlich weniger als 2015, als 1289 gezählt wurden. Die großen Gruppen, die in den vergangenen Jahren das Museum besuchten, sind weniger geworden, auch sind die Gruppen kleiner geworden, hat Markmann beobachtet. Damit sind auch die Einnahmen überschaubar geworden, die 1200 Euro decken nicht die Kosten für Energie, Grundsteuer, oder den Abtrag für 16 neue Fenster, die 2009 zehn Räume erhielten. „Fast 75 Prozent der Kosten trägt der Förderverein“, stellt Markmann fest.

Froh ist sie, dass die Spielzeugstuben es inzwischen in mehrere Publikationen geschafft haben. Ob „100 besondere Orte im Celler Land“ von Cosima Bellersen Quirini, „111 Orte in der Lüneburger Heide“, oder „Spielzeugwelten – Spielzeugmuseen in Deutschland und Europa“, überall ist die Escheder Ausstellung erwähnt. Und auch die Landfrauen Niedersachsen weisen in ihrem Jahrbuch auf das Haus in der Escheder Bahnhofstraße hin.

„Wir sind ganz zufrieden, es macht uns Spaß“, sagt Hildegard Markmann und spricht auch für ihr Team, zu dem Monika Keunecke, Inge und Willi Heger, Siegfried Heger, Monika Markmann, Anni Hempp und Manfred Suhr zählen. Ihnen dankt sie genauso wie den Mitgliedern des Fördervereins. Er wird seit November von Christian Lange geleitet.

Von Joachim Gries