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Eschede Schnelles Netz für Eschede
Celler Land Eschede Schnelles Netz für Eschede
16:21 21.12.2018
Von Carsten Richter
Im kommenden Jahr möchte die SVO auch in der Gemeinde Eschede Breitbandkabel verlegen. Quelle: Carsten Rehder
Eschede

Ob „Kevin allein zu Haus“, „Der kleine Lord“ oder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“: Wer zu Weihnachten beliebte Filme übers Internet schauen will, hat ohne einen Glasfaseranschluss das Nachsehen. Das ist allerdings nur einer von vielen positiven Aspekten der Breitbandversorgung. Der Wunsch vom schnellen Internet in Eschede könnte sich zum Weihnachtsfest 2019 erfüllen. Die Gemeinde hat Gespräche mit dem Energieversorger SVO aufgenommen, Anfang kommenden Jahres soll die Vorvermarktungsphase beginnen.

Quote von 40 Prozent nötig

„Breitbandinternet ist ein zukunftsweisendes Projekt“, sagte Eschedes Bürgermeister Günter Berg bei einem Pressegespräch. Er verweist unter anderem auf die Wertsteigerung von Immobilien, die ein Glasfaseranschluss mit sich bringt. Klar ist aber auch, dass schnelles Internet im Ort eine der wichtigsten infrastrukturellen Bedingungen ist, damit sich junge Familien ansiedeln. Dasselbe gilt für Unternehmen. Deshalb seien alle Ratsmitglieder sofort dabei gewesen, als er das Vorhaben im Gremium vorstellte. Konkret sind Breitbandanschlüsse geplant für den Kernort Eschede sowie die Ortsteile Habighorst, Höfer und Scharnhorst. „Aus wirtschaftlichen Gründen brauchen wir im Kernort in der Vorvermarktungsphase eine Quote von 40 Prozent“, erklärte SVO-Pressesprecherin Christiane Poestges. In den genannten Ortsteilen der Einheitsgemeinde müssten separate Gespräche zur Höhe der Quote stattfinden.

Auftaktveranstaltung und Büro geplant

In den kommenden Wochen soll zunächst einmal das Projekt in der Gemeinde vorgestellt werden. Voraussichtlich in der zweiten Januarhälfte planen Verwaltung und SVO eine Auftaktveranstaltung im Rahmen eines „Eschenschnacks“. „Wir möchten auf diese Weise eine erste Resonanz bekommen“, sagt Poestges. Die Vorvermarktung soll dann im ersten Quartal des neuen Jahres erfolgen.

Dabei werde das Unternehmen mit einem Büro vor Ort sein, um Bürgern bei Fragen zur Verfügung zu stehen, so die Sprecherin. Von der Vermarktung bis zum Anschluss im Haus werde das Projekt von der SVO betreut, sagt Poestges. Das schließe eine fachmännische Begleitung bei einem möglichen Anbieterwechsel ein.

SVO will Netz bis 2025 ausbauen

Das Land Niedersachsen hat sich das Ziel gesetzt, dass bis 2025 überall flächendeckend Glasfaser verlegt werden soll. Bis dahin möchte auch die SVO ihr Netz ausbauen. Nach Angaben der Sprecherin bemühe sich das Unternehmen überall dort um einen Ausbau, wo Vodafone als Partner des Landkreises Celle keine Verträge abgeschlossen hat. Für die Gemeinde Eschede heißt das, dass Ortsteile wie Rebberlah, Dalle, Lohe und Marwede von dem Projekt ausgeschlossen sind. Diese Orte befinden sich in der Förderung des Landkreises.

Bis wann die 40-Prozent-Marke erfüllt sein soll, lässt die SVO erst einmal offen. Zunächst sollen die Bürger informiert und von den Vorzügen des Breitbandausbaus überzeugt werden. Zum Beispiel: Weihnachtsfilme in bester Qualität schauen. Vielleicht ist das in einem Jahr schon möglich.

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