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Eschede Bundesverdienstkreuz für Heinz-Jürgen Carstens
Celler Land Eschede Bundesverdienstkreuz für Heinz-Jürgen Carstens
17:55 05.04.2013
Heinz-Jürgen Carstens wurde gestern mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Für seine Frau Sonja gab es von Landrat Laus Wiswe einen Blumenstrauß. Quelle: Alex Sorokin
Eschede

Geehrt wurde der 70-Jährige für sein jahrzehntelanges Engagement im Sport und in der Kommunalpolitik. Den Orden überreichte in Anwesenheit von Verwandten sowie Vertretern des Landesbetriebssportverbands Niedersachsen und aus der Escheder Kommunalpolitik Landrat Klaus Wiswe.

Er betonte in seiner Rede, dass es Carstens immer um das Einstehen und den Einsatz für andere Menschen ging. "Sie fühlten sich auch für andere verantwortlich. Und diese Grundeinstellung braucht unsere Gemeinschaft. Wir brauchen Menschen, die sich für Mitmenschen verantwortlich fühlen", sagte der Landrat.

Carstens wurde Ende 1942 in Oppeln in Oberschlesien geboren. Er heiratete 1970 seine Frau Sonja, später wurden Tochter Nicole und Sohn Stefan geboren.

Schon 1959 begann Carstens, sich ehrenamtlich zu engagieren, er wurde Jugendwart der Tischtennisabteilung des TuS Eschede. Von 1971 bis 1983 war er Vorsitzender des TuS Eschede. 1979 wurde er Mitglied im Landesbetriebssportverband Niedersachsen, er war von 1987 bis 2007 dessen Vorsitzender. Seit 2007 ist er stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer des Verbandes. Von 1985 bis 1997 war der Escheder Vorsitzender der Betriebstischtennisgemeinschaft Celle und von 1992 bis 2001 Vizepräsident des Deutschen Betriebssportverbands.

Seit 1976 war Carstens Mitglied im Escheder Samtgemeinderat - bis 2005. 1981 wurde er auch Ratsmitglied in der Gemeinde Eschede, wurde zum Bürgermeister gewählt und blieb es bis zum Ausscheiden im Jahr 2005. Der Schwerpunkt des Engagements in beiden Gremien lag im Bereich der Sportförderung, der Gemeindefinanzen sowie der wirtschaftlichen Entwicklung der Kommune.

Bevor Wiswe das Verdienstkreuz aushändigte, dankte er auch Carstens Familie, die ihn wegen seines Engagements so manche Stunde entbehren musste.

Von Joachim Gries