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Eschede Dorfentwicklung Aschau-Niederung geht in Umsetzungsphase
Celler Land Eschede Dorfentwicklung Aschau-Niederung geht in Umsetzungsphase
10:40 21.08.2018
Gemeinsam wollen sie die Region „Aschau-Niederung“ entwickeln und verschönern: (von links) Günter Berg, Michael Cruse, Stephanie Bölke, Lara Lockhart, Jörg Tostmann, Simone Strohmeier, Jörg Warncke und Siegfried Dierken. Quelle: Christopher Menge
Verden

Sowohl das Freibad in Eschede als auch das in Höfer müssen saniert werden. "Die Folienauskleidung hat eine Lebensdauer von 20 Jahren, die Zeit ist jetzt rum", sagt Eschedes Bürgermeister Günter Berg. In Zeiten von leeren Gemeindekassen ist der Verwaltungschef froh, dass es das Förderprogramm "Dorfregion Aschau-Niederung" gibt. Das Dorfentwicklungsprogramm für die Ortschaften Eschede, Habighorst, Höfer, Beedenbostel, Gockenholz, Jarnsen und Bunkenburg geht jetzt in die Umsetzungsphase. Das Besondere: Nicht nur öffentliche, sondern auch private Projekte werden gefördert.

"Wer zum Beispiel ein ortsbildprägendes Gebäude sanieren will, für den gibt es Unterstützungsmöglichkeiten", sagt Siegfried Dierken vom zuständigen Amt für Landesentwicklung in Verden. "Ich bin optimistisch, dass die Umsetzung des Programms in den nächsten Jahren gewinnbringend für die Region sein wird." Private Antragsteller könnten neben einer kostenlosen Beratung 30 Prozent Förderung bekommen. Mindestens müssen 8335 Euro investiert werden, die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro.

Es sei denn, bei dem Projekt handelt es sich um eine Umnutzung. Wer zum Beispiel einen leerstehenden Stall in einen Wohnraum umbauen will, kann auf Fördergelder bis zu einer Höhe von 150.000 Euro hoffen. "Wenn man die Chance nutzt, kann man eine ganze Menge in den Dörfern machen", sagt Dierken. "Das Zusammenspiel zwischen Eschede und Lachendorf ist ein wesentliches Element und macht den Reiz der Dorferneuerung aus."

Dabei könne auch das Vereinswesen, das für die Ortschaften elementar ist, profitieren. "Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe geben", sagt Dierken. In Zahlen bedeutet das eine Förderung bis zu 63 Prozent, wobei auch Eigenleistungen förderfähig sind.

Egal, ob Verein, Privatperson oder Kommune, für alle gilt: Wer ein Projekt in der Schublade hat, muss jetzt schnell sein. Bis zum 15. September muss der Antrag beim Amt für regionale Landesentwicklung sein. Wer sich vorher beraten lassen will, findet auf den Internetseiten der Samtgemeinde Lachendorf beziehungsweise der Gemeinde Eschede die richtigen Ansprechpartner.

Die Anträge werden dann nach einem einheitlichen Schema bewertet. Nach einem daraus resultierenden Ranking werden die Mittel dann verteilt. "Die Perspektive ist gut, dass die meisten Anträge mit einer Förderung bedacht werden", sagt Dierken.

In den Ortschaften sollten schon bald die ersten Projekte umgesetzt werden. "Ohne Fördermittel wäre es gar nicht möglich, etwas zu verändern", sagt Eschedes Ortsbürgermeisterin Stephanie Bölke, die sich daher gerne durch den "Förderdschungel" kämpft. Die Entwicklung des Bürgerparks Rebberlaher Straße ist neben der Schwimmbadsanierung eines der öffentlichen Projekte für Eschede.

In Beedenbostel soll als erstes die Fläche um das Dorfgemeinschaftshaus gestaltet werden. 2021 soll dann ein Fuß- und Radweg entlang der Celler Straße zwischen Höferscher Straße und Oher Weg geschaffen werden.

Von Christopher Menge

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