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Eschede Dorferneuerung Aschau-Niederung nimmt Fahrt auf
Celler Land Eschede Dorferneuerung Aschau-Niederung nimmt Fahrt auf
17:44 31.10.2016
Eschede

Diesen zeitlichen Rahmen umriss Dezernatsteilleiter Siegfried Dierken von der Geschäftsstelle Verden des Amtes für regionale Landentwicklung Lüneburg in der vergangenen Woche in Eschede bei der Auftaktveranstaltung. Rund 100 Einwohner und Kommunalpolitiker waren gekommen, um zu hören, wie der weitere Fahrplan und die Fördermodalitäten aussehen.

Im Juni vergangenen Jahres hatte es in Höfer ein erstes Brainstorming mit rund 60 Beteiligten gegeben. Dabei waren Ideen zusammengetragen worden, was die Region mit der Dorferneuerung gemeinsam erreichen möchte. Daraus war dann der Förderantrag entwickelt worden, der im April zur Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm führte. Inzwischen steht fest, dass die Celler Gesellschaft für Infrastrukturplanung (infraplan) die Dorferneuerung begleiten wird.

"Mit dem Antrag haben Sie ein aussagekräftiges Grundkonzept erstellt", sagte Dierken. Nach seinen Worten ist der Fördertopf gut gefüllt, aber ob jeder Antrag sofort oder erst im Folgejahr bewilligt werde, seit von der Bereitstellung der Mittel abhängig. Private Anträge werden mit 30 Prozent gefördert, öffentliche sogar mit bis zu 73 Prozent. Private Förderanträge für die Erneuerung von Zäunen, Fassaden, Dächern oder Haustüren oder die Sanierung landwirtschaftlicher Gebäude sollen im öffentlichen Interesse sein, ins Dorfbild passen oder die lokale Wirtschaft stärken. Was möglich ist, machte infraplan-Geschäftsführerin Simone Strohmeier am Beispiel der Verbund-Dorferneuerung Eldingen-Scharnhorst aus den vergangenen Jahren deutlich.

In etwa einem Jahr soll der Dorferneuerungsplan für die Aschau-Niederung vorliegen. Bis dahin ist die Mitarbeit der Bürger gefragt. Sie sollen in fünf Arbeitsgruppen für Beedenbostel-Gockenholz, Jarnsen-Bunkenburg, Höfer, Habighorst und Eschede sowie in einer gemeinsamen Lenkungsgruppe zunächst die Ausgangslage analysieren und dann in vorgegebenen Handlungsfeldern mögliche Projekte festlegen. Die Gruppen treffen sich erstmals am Freitag, 18. November, und Samstag, 19. November, im Dorfgemeinschaftshaus in Höfer.

Von Joachim Gries