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Eschede Eltern haben mehr Bedarf
Celler Land Eschede Eltern haben mehr Bedarf
20:16 01.11.2018
Von Carsten Richter
Zu den Randzeiten reichen die Betreuungsangebote der Gemeinde Eschede nicht aus. Quelle: Waltraud Grubitzsch
Eschede

Eine Umfrage unter Eltern hat Folgen für die Gemeinde Eschede: Die Verwaltung muss im kommenden Schuljahr 2019/2020 bei der Betreuung im Kindergarten und in der Grundschule nachsteuern. "Hier brauchen wir mehr Betreuungsplätze in den Randzeiten", sagte Ingo Lumpe vom Fachbereich Soziales im Ausschuss für Schule und gesellschaftliche Angelegenheiten.

Dem vorausgegangen war eine Befragung zum Betreuungsbedarf ab Sommer 2019, die nach den Herbstferien im Kindergarten Eschennest (inklusive der Außenstelle in Höfer), der Kindertagesstätte am Osterberg und in der Klasse 1 bis 3 der Grundschule gestartet und nun ausgewertet wurde. "Rund 40 Prozent der Eltern haben sich beteiligt. Viele sind grundsätzlich zufrieden mit der Betreuung", sagte Lumpe.

In der Kinderkrippe wird der Bedarf gedeckt, im Kindergarten und der Grundschule wünschen sich die Eltern hingegen zusätzliche Angebote von 7 bis 8 Uhr sowie von 15.30 bis 17.30 Uhr. Die Ganztagsangebote, die die Schule selbst organisiert, finden von Montag bis Donnerstag statt. Der Freitag ist somit ein Sonderfall – an diesem Tag besteht schon mittags vermehrt Betreuungsbedarf.

Die Gemeinde hat nun vier Monate Zeit, um mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) als Träger zu sprechen, inwieweit die zusätzliche Betreuung umgesetzt werden kann. "Bis zum 1. März muss die Zahl der verbindlichen Anmeldungen beim DRK vorliegen", erklärte Lumpe. Bis dahin muss auch über die Kosten geredet werden. "Durch die unverbindliche Umfrage haben wir fundierte Zahlen, mit denen wir arbeiten können."

Die Gemeinde möchte die Früh- und Spätbetreuung gerne im gewohnten Umfeld organisieren, das heißt am Osterberg beziehungsweise für Eschennest und Grundschule im Gebäudekomplex am Glockenkolk. "Hier haben wir genug Möglichkeiten", sagte Bürgermeister Günter Berg.

Unterrichtsversorgung gesichert: Erfreuliche Nachrichten verkündete Sabine Stelzner, Rektorin der Grundschule Eschede, im Ausschuss. Die Unterrichtsversorgung liege derzeit bei nahezu 100 Prozent. Eine Lehrerin aus Uelzen habe das Kollegium verstärkt, sagte Stelzner. "Dadurch können wir nun auch Förderunterricht anbieten." Auch bei der Ausstattung mit digitalen Medien sei die Schule gut aufgestellt.

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