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Eschede Eschede muckt wieder auf
Celler Land Eschede Eschede muckt wieder auf
17:00 17.08.2017
Mit einem vielfältigen Programm setzt das Konzert "Eschede muckt wieder auf" am morgigen Samstag ein Zeichen gegen Rechts. Los geht es um 17 Uhr in der Glockenkolkhalle. Auch das "Projekt TimeLine" wird auf der Bühne stehen. Quelle: Oliver Knoblich
Eschede

"Das Konzert ist ein Eintreten für internationales Gedankengut, und das schließt rechte Gesinnung aus", sagt Helfried Brinken von der "Initiative Zusammen". Die Idee des Konzerts ist auch nach der jahrelangen Pause, Rechtsextremismus eine Absage zu erteilen. Eschede ist diesbezüglich sensibilisiert: Immer wieder finden auf dem Hof Nahtz am Ortsrand Treffen von rechtsextremen Gruppierungen statt.

"Eschede muckt wieder auf" setzt diesen Treffen nun musikalisch etwas entgegen, denn: "Eschede ist bunt, und so soll es bleiben", sagen die Veranstalter. Zum Einlass ab 17 Uhr heizt die Samba- und Trommelgruppe Sambatz aus Hermannsburg dem Publikum mit rhythmischen Klängen ein. Unterstützt wird sie von drei trommelnden Ivorern. Um 17.30 Uhr begrüßt unter anderem Eschedes Bürgermeister Günter Berg die Besucher, dann übernimmt wieder Sambatz. Um 18 Uhr geht es mit dem Intermezzo von Tala Kanti, einer Escheder Künstlerin, mit selbst kreierten Stücken etwas ruhiger zu. In der anschließenden Pause lässt sich Vielfalt dank exotischer Köstlichkeiten auch schmecken.

Ab 19 Uhr nehmen Ute und Andreas Zöllner die Besucher mit auf musikalische Weltreise von poetisch besinnlich bis lebhaft tanzbar. Dabei greifen sie nicht nur auf die üblichen Instrumente zurück, sondern setzen unter anderem auf Ukulele und Bouzouki.

Um 21.30 Uhr übernimmt das Lachendorfer "Projekt TimeLine" die Bühne. Versprochen wird eine "spektakuläre Zeitreise durch die junge Musikgeschichte". Das Konzertende ist für 23.30 Uhr geplant. Der ehemalige CZ-Redakteur Joachim Gries moderiert die Veranstaltung.

Von Amelie Thiemann