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Eschede Escheder Freibad fällt nicht ins Wasser
Celler Land Eschede Escheder Freibad fällt nicht ins Wasser
05:35 20.02.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Mit einem eleganten Überschlag vom 3-Meter-Brett gewann Lea Jolin Klensch aus Eschede den Sprungwettbewerb. Quelle: Udo Genth
Eschede

Neun Jahre lang war die Eschederin Geschäftsführerin des Bades und in den vergangenen Jahren auch Schwimmmeisterin. Nun geht Christine Fleger beruflich neue Wege. Damit sind sowohl der Geschäftsführer-Posten als auch der Schwimmmeister-Job vakant.

Gemeinsam mit der Gemeinde sucht Christine Fleger nun einen Nachfolger für die Geschäftsführung der Betreibergesellschaft. „Es gibt bereits einen Interessenten. Der benötigt noch etwas Bedenkzeit“, verrät Eschedes Bürgermeister Günter Berg. Sollte der Interessent noch abspringen, müsse man weiter suchen. Eine Schließung des Bades steht momentan nicht zur Debatte – da sind sich Berg und Fleger einig.

„Das Freibad hat einen großen Stellenwert für die Gemeinde. Wir hören immer wieder, dass es eines der schönsten im gesamten Landkreis ist“, erzählt Berg. In den vergangenen Jahren wurde kontinuierlich in das Gelände investiert. So konnte mit Hilfe des Fördervereins sowie „dem Engagement und der Kreativität einzelner“, so Berg, das Bad nach und nach immer weiter aufgewertet werden. Unter anderem kam im vergangenen Jahr eine Boule- und Shuffleboardbahn hinzu. „Allerdings muss auch den Bürgern klar sein, was sie an ihrem Freibad haben. Ohne ihre Unterstützung geht das nicht“, sagt Christine Fleger.

Denn die beiden vergangenen und eher durchwachsenen Sommer lockten nur wenige Besucher an. „Das Schwimmbad hat derzeit ein Defizit von 30.000 Euro. Keine guten Startvoraussetzungen für einen neuen Geschäftsführer“, so Berg. Hier wurde nun Abhilfe geschaffen. Die Mitglieder des Fördervereins stimmten in der vergangenen Woche einstimmig dafür, das aufgelaufene Defizit von 30.000 Euro der Betreibergesellschaft auszugleichen.

Zusätzlich erhöht die Gemeinde ihre jährliche finanzielle Unterstützung für das Freibad um 20 Prozent. Statt 30.000 Euro werden dann 36.000 Euro auf das Konto der Betreibergesellschaft fließen. Ab 2019 soll sich der Zuschuss dann jedes Jahr um weitere zwei Prozent erhöhen. „Wir fahren jetzt in ruhigeren Gewässern und können in der Saison schneller reagieren, wenn etwas ist“, freut sich Christine Fleger. Man müsse nun nicht immer zuerst den Förderverein ansprechen, um Geld zu erhalten, sondern „kann die Dinge aus eigener Tasche bezahlen“.

Obwohl die 53-Jährige die Geschäftsführung niedergelegt hat, mag sie sich noch nicht so wirklich von dem Freibad trennen. „Natürlich finde ich es traurig, dass ich gehe. Schließlich weiß ich ja nicht, wie es mit dem Freibad weiter geht“, so Fleger. In diesem Jahr werde sie dem neuen Geschäftsführer auf jeden Fall noch unterstützend zur Seite stehen. „Das bleibt gar nicht aus. Ich kenne ja jede Macke im Schwimmbad.“

Ganz genau wollten es die Mitglieder des Milchkontrollrings Eschede und der Molkerei Eschede August Strauß wissen: Wie viel wurde im Kontrolljahr 2016/2017 gemolken? Wie viele Betriebe gibt es? Wie hoch war der Fettgehalt der Milch? Bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Zur Post in Scharnhorst begrüßte Dirk Drögemüller, Vorsitzender des Milchkontrollrings, gut 70 Milcherzeuger, Mitarbeiter und Gäste. Fazit der Versammlung: Aus Sicht der Milcherzeuger war 2017 ein positives Jahr, die Aussichten sind allerdings schlechter.

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Umzug, erster Arbeitstag und eine Besprechung über die Jahresplanung: Diese Woche ist für Franziska Baden, die neue Pastorin der Gemeinde Eschede, der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Die Ordination am Sonntag rundet dann die erste Woche perfekt ab. "In die Dienstgemeinschaft der Pastoren aufgenommen zu werden, ist eine einmalige Sache", sagt Baden.

Audrey-Lynn Struck 02.02.2018

In der Glockenkolkhalle in Eschede fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eschede statt. Ortsbrandmeister Gerald Lange berichtete von 44 Diensten der Feuerwehrleute, 22 weitere Dienste, wie der Kreisfeuerwehrtag in Ahnsbeck, Volkstrauertag oder Brandwache kamen hinzu. Weiter nahm die Wehr mit dem Musikzug an der Feierstunde zur Erneuerung der Patenschaft zwischen der Gemeinde Eschede und der Stabs-/Fernmeldekompanie Panzerlehrbrigade 9 in Munster teil. So kam die Wehr auf eine Gesamtstundenzahl von 4833,5 Stunden. Im Jahr 2017 wurde die Wehr zu 32 Einsätzen alarmiert, die sich in 13 Brandeinsätze und 19 technische Hilfeleistungen aufteilen.

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