Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Eschede Escheder Glockenkolk mit Schulen im Fokus
Celler Land Eschede Escheder Glockenkolk mit Schulen im Fokus
19:01 19.01.2017
Eschede

Für das über 100 Jahre alte Grundschulgebäude an der Bahnhofstraße besteht die Idee, ein Lego-Museum einzurichten. „Unser Problem ist es, dafür das Gebäude herzurichten und das Museum zu betreiben. Das ist eine freiwillige Aufgabe“, sagt Berg mit Verweis auf die finanzielle Lage der Gemeinde. Die Idee solle jetzt von den Initiatoren mit Zahlen hinterlegt werden: Was kostet der Umbau, was eine zeitgemäße Präsentation, mit wie vielen Besuchern kann man rechnen? – "Diese Fragen müssen beantwortet werden."

Auch das Glockenkolk-Umfeld steht im Fokus. Berg will nicht ausschließen, dass sich die Kommune von Immobilien trennt. Etwa von der Escher Musenmöhl. Man werde die Kreisfahrbücherei aber nicht aus der Musenmöhl drängen. "Wir sind froh, dass wir die haben“, sagt Berg. Doch beim Kreis würden Überlegungen angestellt, die Kreisfahrbücherei zu verlagern, deshalb müsse man sich mit dem Gebäude befassen.

Das gelte auch für den Jugendtreff. Da sei Handlungsbedarf, allein wegen des Zuschnitts, der nicht den Anforderungen der Jugendarbeit gerecht werde. „Das Gebäude kann weg“, steht für Berg fest. Platzbedarf gibt es im Rathaus, der Sitzungssaal wird zu Büros und einer Besprechungsecke umfunktioniert. Ein neuer Sitzungssaal soll im Langbau der Oberschule entstehen.

Alle Projekte am Glockenkolk sollen aus der Städtebauförderung kofinanziert werden. Voraussetzung ist ein positiver Bescheid. Dass sich in diesem Jahr baulich schon etwas tun werde, glaubt Berg nicht.

Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses soll Mitte 2017 beginnen. Für die Außenanlagen, die das Projekt verteuerten, wird eine Förderung aus der Dorferneuerung angestrebt. Gebaut werden soll auch im Sportheim im Brunshagen. Hier werden mehr Räume für den Sportbetrieb hergerichtet, eine energetische Sanierung steht an und es gibt neue Sanitärräume.

Wenn das Land die Ortsdurchfahrt der L283 in Endeholz ausbaut, beteiligt sich die Kommune mit der Umgestaltung des Ortskerns. Kommen soll auch der Radweg zwischen der Marinesiedlung und Starkshorn. Wann für Eschede eine Umgehungsstraße kommt, da will sich Berg gar nicht festlegen. „In 15 bis 20 Jahren – vielleicht.“

Von Joachim Gries