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Eschede Feuerwehrgerätehaus in Eschede ist einfach zu eng
Celler Land Eschede Feuerwehrgerätehaus in Eschede ist einfach zu eng
18:51 18.02.2014
Christian Suhr von der Freiwilligen Feuerwehr Eschede demonstriert, dass es im Gerätehaus viel zu eng ist. Aus Sicherheitsgründen dürfen die Fahrzeugen nur draußen besetzt werden.  Quelle: Joachim Gries
Eschede

„Die Fahrzeughalle soll so erweitert werden, dass die Escheder Feuerwehr zukunftsfähig ist“, sagte Bürgermeister Günter Berg nach der Sitzung.

Der Verwaltungschef geht davon aus, dass an das bestehende Gebäude eine Halle mit vier Stellplätzen angedockt wird, die nicht beheizt wird. Anschließend soll die jetzige Halle energetisch saniert und so verändert werden, dass es für Ausrüstungsgegenstände, Werkstatt und Umkleideräume künftig genügend Platz gibt. Mit der Erweiterung, die 2015 oder 2016 verwirklicht werden soll, hätte die Feuerwehr dann künftig sechs Stellplätze für Fahrzeuge und damit einen mehr als zurzeit. Nach Bergs Worten sollen für den geplanten Um- und Anbau alle Zuschuss-Möglichkeiten geprüft werden.

Der Ausschuss befasste sich auch mit dem seit 2007 bestehenden Fahrzeugkonzept für die fünf Feuerwehren in der Gemeinde. Bisher habe man Fahrzeug im Wert von 750.000 Euro gekauft, die Beschaffungskosten für die Wagen seien in die Höhe gegangen und für Rüstwagen förmlich explodiert. Um Kosten zu sparen würden auch Fahrzeuge zwischen den Wehren getauscht. Wenn die Feuerwehr Habighorst im März ihr neues Fahrzeug erhält, wird das Tanklöschfahrzeug TLF 8/18W nach Endeholz gehen und dort das über 50 Jahre alte Fahrzeug von der Bundeswehr ersetzen. Und wenn in Höfer der neue Mannschaftstransportwagen MTW in Dienst gestellt wird, soll das kleine Löschfahrzeug LF8 nach Eschede verlagert werden. „So ist das mit dem Kommando abgesprochen“, sagte Berg.

Von Joachim Gries