Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Eschede Freie Schulen in Eschede wollen 2017 starten
Celler Land Eschede Freie Schulen in Eschede wollen 2017 starten
19:34 20.04.2016
Eschede

Joachim Raedler vom Förderverein "Freie Schule Eschede" war in der Sitzung nicht anwesend. Bürgermeister Günter Berg erläuterte, dass der Verein inzwischen einen Antrag auf Nutzung der Räume bei der Gemeinde eingereicht habe. "Der Verein möchte zum Schuljahr 2017/18 im Altbau starten", sagte Berg.

Das hat jetzt auch der Förderverein der "Freien Christlichen Schule Südheide Eschede" vor. Ursprünglich war ein Schulbeginn der Ludwig-Harms-Schule Eschede am 4. August 2016 angestrebt worden, der Verein rückte davon jetzt aber ab, weil das Nutzungskonzept der Kommune für die freigewordenen Schulräume noch nicht erstellt ist. Der Antrag auf Nutzung der Räumlichkeiten sei bereits vor einiger Zeit gestellt worden, sagte Georg Herberg vom Förderverein im Ausschuss.

Inzwischen sei auch der Antrag auf Zulassung bei der Landeschulbehörde gestellt worden. Allerdings müssten die Unterlagen noch in einigen Punkten ergänzt werden, sagte Herberg. Im Antrag habe man aus schulrechtlichen Gründen auf den Begriff "Bekenntnisschule" verzichtet, inhaltlich halte man daran aber fest.

Die Eltern seien bei der Anmeldung von Kindern zum Teil noch zurückhaltend, da sie nicht wüssten, ob die Schule starte. Zwölf verbindliche Anmeldungen müssten aber vorliegen, damit die Schule an den Start gehen könne. Herberg räumte in diesem Zusammenhang ein, dass die Reichweite der bisher in Eschede gehaltenen Vorträge noch zu gering sei. Die grundsätzlichen Vorbereitungen will die Initiative für die Freie Christliche Schule bis zum Jahresende abgeschlossen haben, die Anmeldungen für die Schüler müssten im ersten Quartal 2017 vorliegen.

Heute Abend um 19.30 Uhr lädt der Förderverein der Freien Christlichen Schule Südheide Eschede in der Schulmensa zum Vortrag „Christliche Pädagogik, eine Schule – in Eschede – für die Region“ mit Andreas Steinmeier vom Verband Evangelischer Bekenntnisschulen ein.

Von Joachim Gries