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Eschede Haushalt Eschede: Vorsichtiger Optimismus
Celler Land Eschede Haushalt Eschede: Vorsichtiger Optimismus
16:54 01.03.2012
Eschede

Rund 1,5 Millionen Euro gibt die Samtgemeinde für ihr Personal aus. Für Investitionen sind 292.500 Euro angesetzt, den Löwenanteil stemmt die Samtgemeinde selbst, nur 58.000 Euro kommen aus Beiträgen und Fördertöpfen. Größter Posten: Das neue Tanklöschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Habighorst. 220.000 Euro wird es wohl kosten, 33.000 Euro kommen vom Landkreis aus der Feuerschutzsteuer.

Erträglicher im Vergleich zum Vorjahr werden vor allem die Finanzleistungen – mehr als 1,9 Millionen Euro stehen die Finanzen am Ende des Jahres im Plus, fast 220.000 Euro mehr als im Vorjahr. Dahinter stehen Peters zufolge erheblich gestiegene Schlüsselzuweisungen des Landes: Sie steigen um 100.000 Euro auf rund 1,7 Millionen. Außerdem werden die Mitgliedsgemeinden stärker rangezogen.

Schule und Kultur wiegen dagegen schwer, trotz Einsparungen. 547.000 Euro gibt die Samtgemeinde aus, 214.800 Euro kriegt sie zurück. Der Fehlbetrag von 332.000 Euro liegt um 40.000 Euro näher an der Null als der des Vorjahres. Für die Betriebskosten für das Schulgelände im Zentrum Eschedes kommen vom Landkreis, Träger der Haupt und Realschule, 150.000 Euro in die Kasse. Dem stehen 178.000 Euro „Sach- und Dienstleistungen“ für die Schulen gegenüber. Dieser Posten enthält das Schulgebäude und die neue Mensa. Außerdem bekommt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) für den Ganztagsschulbetrieb 124.900 Euro, davon werden die Schulsozialpädagogin bezahlt, fünf Stammgruppenbetreuer, das Mensapersonal.

Mit einem Defizit von mehr als einer Million Euro stehen Ordnung, Jugend und Soziales in den Büchern der Samtgemeinde. Ein knappes Siebtel sind Personalkosten. 776.000 Euro bekommt das DRK für den Betrieb der Kindergärten.

Mit einem Defizit von 811.000 Euro darf die Samtgemeinde derzeit noch wirtschaften. Kommt es zur Fusion, dürfen jährlich nicht mehr als 393.000 Euro im Haushalt fehlen. Samtgemeindebürgermeister Günter Berg ist optimistisch: Unter anderem werden reduzierte Zinszahlungen, höhere Kindergartenbeiträge und Gelder aus der Energieversorgung Celle Land den Haushalt entlasten.

Von Isabell Prophet