Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Eschede In Endeholz soll die Mitte neu gestaltet werden
Celler Land Eschede In Endeholz soll die Mitte neu gestaltet werden
06:50 24.07.2014
Ob der Zaun um das Denkmal bleibt, ist noch offen. Der gesamte Bereich soll ein neues Aussehen erhalten. Quelle: Joachim Gries
Eschede

Der Bereich um das Denkmal in Endeholz soll neu gestaltet werden, mehr Grün soll den zentralen Platz im Ort prägen. Das war Konsens in der Sitzung des Escheder Ausschusses für Bauen, Umwelt und Sport. Bei der ursprünglichen Dorferneuerungsplanung sei ins Auge gefasst worden, den Spielplatz mit dem Denkmal zu verknüpfen und die Straße dazwischen entfallen zu lassen. „Das funktioniert aber nicht“, sagte nach der Ausschusssitzung Wilfried Nieberg, allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Günter Berg im Rathaus Eschede.

Die Zeit drängt, denn im Frühjahr 2015 will die Landesstraßenbauverwaltung die Fahrbahndecke der L 283 im Zuge der Ortsdurchfahrt Endeholz komplett erneuern. Bis zur Ausschreibung der Arbeiten muss feststehen, welche Neugestaltung es an den Einmündungen der Straße sowie rings ums Denkmal geben soll.

Das Denkmal für die Opfer der Weltkriege soll mehr Platz erhalten. „Wir wollen Teer zurückbauen und mehr Grün reinbringen“, umriss Nieberg die Pläne. Ob der Zaun ums Denkmal falle, sei völlig offen. Schmaler werden soll die Straße zwischen Denkmal und Spielplatz.

„Man nimmt den Ort nicht wahr, man rauscht da durch“, gab Nieberg seine eigene Empfindung wieder. Deshalb soll der Ortseingang aus Richtung Eschede umgestaltet werden. Ob mit Pollern, einem Baumtor oder Fahrbahnmarkierungen, ist noch unklar. Ziel sei es, das Tempo der in den Ort fahrenden Autos zu reduzieren. In Kurven und Einmündungen ist an eine Anpflasterung mit Rumpelpflaster gedacht, das von Autofahrern gemieden wird, von landwirtschaftlichen Maschinen aber überfahrbar ist.

Zu Kosten äußerte sich Professor Rainer Hobigk vom Planungsbüro Infraplan, der die Veränderungen skizzierte, nicht. Gibt der Verwaltungsausschuss grünes Licht, soll der Planer seine Arbeit konkretisieren und die Kosten ermitteln. Die Umgestaltung soll aus der Dorferneuerung gefördert werden, 63 Prozent auf die Bruttosumme sind möglich.

Von Joachim Gries