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Eschede Keine christlich-private Schule in Eschede
Celler Land Eschede Keine christlich-private Schule in Eschede
19:11 21.10.2016
Höfer

„Es müssen genug Schüler, Lehrer, Räume, Geld und die Genehmigung der Schulbehörde vorliegen“, sagte Hans-Jürgen Soltendieck, Fraktionsvorsitzender der SPD. Die Erfüllung dieser Kriterien für einen langfristig gesicherten Schulbetrieb sieht er nicht gegeben. Die benötigte Schüleranzahl nur mit Schülern aus Eschede als auch durch pendelnde Schüler aus Uelzen, Unterlüß oder Celle zu erreichen, bezweifelt das Ratsmitglied. Seitens der Initiative sieht er, dass schlussendlich nicht alle Möglichkeiten ausreichend ausgeschöpft wurden. Im Hinblick auf die Betriebskosten mangle es an belastbaren Zahlen. „Leere Worte reichen nicht. Die Landeschulbehörde will einen Finanzierungsplan sehen", so Soltendieck. Die Liegenschaften am Glockenkolk betrachtet der CDU-Fraktionsvorsitzende Gerd Bakeberg als zusammenhängendes Gebilde, dessen Nutzung sich an alle Bürger richten sollte.

„Ein Schulgebäude sollte eine Schule beheimaten“, betonte Marlies Petersen (Grüne). Doch aufgrund der Leitbilder der Bekenntnisschule müsse sie den Antrag ablehnen. Obwohl alle Parteien sich einstimmig dafür aussprachen, den Antrag der Ludwig-Harms-Schule abzulehnen, hob Bürgermeister Günter Berg den Einsatz der Initiativen hervor. „Das Engagement, den Schulstandort Eschede wieder zu beleben, verdient Respekt“, erklärte Berg. Georg Herberg, Vertreter des Fördervereins der „Freien Christlichen Schule Südheide Eschede“, steht nun vor der Frage, wie es für das Projekt weitergehen soll. Eine Zusammenarbeit mit einer anderen Initiative verneinte er. „Einen Plan B haben wir nicht. Für uns war Eschede der klare Standort“, so Herberg.