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Eschede Mehr Tempo 30 in Eschede
Celler Land Eschede Mehr Tempo 30 in Eschede
18:17 22.07.2014
Eschede

In Eschede soll es zwei weitere Tempo-30-Zonen geben. Das hat der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Sport empfohlen und damit eine Anregung aus dem Escheder Ortsrat unterstützt. Nachdem bereits seit 2011 Tempo 30 im Bereich zwischen Celler, Stettiner Straße und Rebberlaher Straße sowie in der Bahnhofstraße und der Osterstraße einschließlich „Im Brunshagen“ gilt, soll die Geschwindigkeitsbeschränkung jetzt auch auf die Siedlungsstraßen zwischen der Rebberlaher Straße und der Bahnhofstraße sowie zwischen der Bahnhofstraße, der Bergener und der Uelzener Straße ausgeweitet werden und die Sicherheit erhöhen.

Im Ortsrat hatte Eschedes Ortsbürgermeisterin Stephanie Bölke zudem Tempo 30 für den bebauten Teil des Habighorster Wegs sowie für die Eichenstraße vorgeschlagen. Da diese beiden Straßen aber eine andere verkehrliche Bedeutung haben, sollen hier mit dem Geschwindigkeitsmessgerät der Gemeinde erst Kontrollen vorgenommen und ausgewertet werden, bevor erneut in den Gremien diskutiert wird.

Nach Angaben von Wilfried Nieberg, allgemeiner Vertreter von Bürgermeister Günter Berg im Rathaus, verständigte sich der Ausschuss darauf, keine Tempo-30-Markierungen auf die Fahrbahnen aufzubringen. Am Rande der Zonen sollen Schilder auf Tempo 30 hinweisen. Angedacht sei, gestrichelte Haltelinien für Wartepflichtige bei den Rechts-vor-Links-Regelungen aufzutragen, sagte Nieberg. Oft sei es Unachtsamkeit der Autofahrer, dass sie neue Verkehrsführungen ignorierten, meinte der Verwaltungsvertreter.

Der Ausschuss empfahl zudem die Erneuerung von etwa 100 Quadratmetern Fußboden im Kindergarten Eschennest neben der Schule. Bei besonderer Witterungslage mit hoher Luftfeuchtigkeit bilde das Holzparkett Beulen, reiße und fliege praktisch auseinander, sagte Nieberg. „Das kann man so nicht lassen“, sagte er. Jetzt soll das Parkett durch Linoleum ersetzt werden. Ein Planer soll die Kosten feststellen, möglichst noch in den Sommerferien soll der neue Bodenbelag eingebaut werden.

Von Joachim Gries