Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Eschede Neues Feuerwehrgerätehaus in Eschede könnte noch teurer werden
Celler Land Eschede Neues Feuerwehrgerätehaus in Eschede könnte noch teurer werden
17:15 24.07.2018
Eschede

Denn die jüngst beschlossene Deckelung von 2,4 Millionen Euro droht nun überschritten zu werden.

Grund dafür: Die Tore des Neubaus. „Noch planen wir, diese mit Seilzug auszustatten“, sagt Wilfried Nieberg, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Eschede. Das sei die kostengünstigere Variante. Jedoch ist der Seilzug eine veraltete Technik, bei der die Feuerwehrleute noch selbst per Hand das Tor aufziehen müssten. Dies würde nicht zum modernen Neubau passen.

Standard im Jahr 2018 wäre eine elektrische Türöffnung. Wie viel teurer die wäre, lässt sich jedoch nicht sagen. Das käme auf die Angebote an, die die Gemeinde für den Auftrag erhält. Knackpunkt: „Wir haben generell kaum Angebote auf unsere Ausschreibungen bekommen“, sagt Nieberg. Dadurch sei es auch schwierig, die weiteren Kosten abzuschätzen.

Im günstigsten Fall würde man sogar im Rahmen der 2,4 Millionen Euro bleiben – trotz moderner, elektrischer Türöffnungsanlagen. Dazu müsste sich nur ein Unternehmen finden, das ein entsprechendes Angebot für den Einbau vorlegt. Das sei aber nicht allzu wahrscheinlich, weshalb Nieberg im Bauausschuss das Thema zur Sprache brachte. Die anwesenden Ausschussmitglieder waren sich dennoch einig, dass die elektrischen Tore eine sinnvolle Investition seien.

Dies sieht auch Ortsbrandmeister Gerald Lange so: „Damit könnten wir Zeit sparen und schneller bei Einsätzen sein.“ Eine elektrische Toranlage ließe sich direkt mit dem Alarm verbinden. „Dann muss nicht erst einer von uns das Tor mit der Hand aufmachen“, sagt Lange. Die Zeitersparnis wäre somit ein Grund, weshalb auch der Bauausschuss höhere Kosten für die modernen Tore in Kauf nehmen würde. Denn: Je schneller die Feuerwehr vor Ort ist, desto besser.

Da das Argument der Geschwindigkeit bereits im Bauausschuss auf breite Zustimmung stieß, wird es vermutlich auch im Rat der Gemeinde Gehör finden. Zumal Nieberg ein weiteren Vorteil für den Einbau der elektrischen Tore zur Sprache brachte: „Für die Tore würde es eine Förderung vom Landkreis geben.“ Bei einer Nachrüstung wäre dies nicht der Fall. Sollte sich die Politik also doch für einen Seilzug entscheiden und dies dann erst im Nachgang ändern wollen, könnte das zu einer weiteren Kostensteigerung führen.

Die Barrierefreiheit am Escheder Bahnhof treibt schon seit Längerem Betroffene, Politik und Verwaltung um. Nun diskutiert die Politik über einen neuen Lösungsansatz.

23.07.2018
Eschede Morgens halb zehn in... - "In Rebberlah endet die Welt"

Morgens um halb zehn stehen drei Esel auf einer Weide am Rand von Rebberlah. Ihre Rufe durchbrechen die Stille. Direkt gegenüber befindet sich ein alter Bauernhof, auf dessen großem Vorplatz mehrere Zelte stehen. Zudem ist ein Seil zwischen zwei Bäumen gespannt und ein großes Trampolin spendet einigen Kaninchen Schatten.

18.07.2018

Die Bewohner der Obdachlosenunterkunft an der Rebberlaher Straße in Eschede müssen in Zukunft beim Auszug die Renovierung bezahlen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig entschieden.

17.07.2018