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Eschede Glockenkolk: Gemeinde präsentiert Gesamtkonzept
Celler Land Eschede Glockenkolk: Gemeinde präsentiert Gesamtkonzept
17:13 02.01.2019
Von Carsten Richter
Es gibt viele Ideen, wie die Gebäude am Glockenkolk künftig genutzt werden können. Quelle: Oliver Knoblich
Eschede

Wie werden die kommunalen Gebäude und Freiflächen in der Ortsmitte Eschedes künftig genutzt? Und welche sind überhaupt nötig? Fakt ist, dass viele Räume im Dorfzentrum leer stehen, sie sollen auf ein vernünftiges Maß reduziert werden. Besondere viele Leerräume gibt es in der ehemaligen Oberschule, es ist immerhin das größte Gebäude am Glockenkolk. Ideen, wie das Areal genutzt werden könnte, gibt es genug. Kurz- und mittelfristig sind eine ganze Reihe von Entwicklungen geplant. „Aus diesen Planungen haben sich Fragestellungen ergeben, die nur in gegenseitiger Abstimmung gelöst werden können“, erklärt Eschedes Bürgermeister Günter Berg. Um eine Übersicht über diese Gemengelage zu bekommen, hat die Gemeinde im Dezember ein Gesamtkonzept erstellt.

Wege neu gestalten

„Fast alle kommunal genutzten Gebäude am Glockenkolk stehen auf dem Prüfstand“, erläutert der Verwaltungschef. Problematisch ist, dass auf der einen Seite Gebäude leer stehen, es auf der anderen Seite ein Defizit an Räumen gibt – Grundschule, Kindergarten und Rathaus brauchen mehr Platz. Hinzu kommt noch, dass die Ortsmitte attraktiver werden soll, das heißt: Die Wege zu den Gebäuden müssen neu gestaltet und verschönert werden. Die vielen Grünflächen sollen in das Gesamtkonzept miteinbezogen werden. So möchte die Gemeinde erreichen, dass der Bereich um die Flohrmühle wieder als grünes Zentrum Eschedes wahrgenommen wird.

Neuer Zugang zum "Eschennest"

Als ersten Schritt will die Gemeinde einen neuen Zugang zum Kindergarten „Eschennest“ schaffen. „Kinder und Familien sollen sich auf dem Weg zur Kita und zur Grundschule wohlfühlen“, erklärt Wilfried Nieberg, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Als Nächstes erfolgen im Frühjahr die Abbrucharbeiten der Gebäude an der Rebberlaher Straße 5 und 7. Die Immobilie an der Rebberlaher Straße 5 wurde bereits von der Gemeinde zum Abriss erworben, um die Fläche für die geplante Bürgerpark-Entwicklung zu nutzen. An Hausnummer 7, der Asylbewerber- und Obdachlosenunterkunft, ist der Abriss des hinteren Anbaus und der Fertiggaragen beschlossene Sache – auch hier wird also Platz frei. Wegen des schlechten baulichen Zustands soll langfristig das ganze Gebäude abgerissen werden, heißt es in dem Gesamtkonzept.

Nutzer-Matrix erstellen

Im Januar will die Verwaltung außerdem eine sogenannte Nutzer-Matrix erstellen. „Dabei geht es darum, wer welche Räume in der ehemaligen Oberschule braucht“, sagt Berg. Bereits im Gesamtkonzept erwähnt ist: Der zusätzliche Raumbedarf des „Eschennests“ kann durch das Oberschulgebäude sichergestellt werden. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Frage, was mit den Freiflächen vor dem alten Schulgebäude passiert. Sie könnten als Parkplätze genutzt werden, was bei Veranstaltungen auch jetzt schon häufig der Fall ist, oder in den Bürgerpark integriert werden.

Mitte Dezember hat Berg das Gesamtkonzept dem Rat präsentiert. „Durch den Umbau des Glockenkolks besteht die große Chance, dass wir uns zukunftsfähig und modern aufstellen“, bekräftigt der Bürgermeister.

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