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Eschede Taxi-Unternehmen soll am Escheder Bahnhof für Barrierefreiheit sorgen
Celler Land Eschede Taxi-Unternehmen soll am Escheder Bahnhof für Barrierefreiheit sorgen
17:57 23.07.2018
Für Rollstuhlfahrer werden die Treppen am Escheder Bahnhof ohne Hilfe zum unüberwindbaren Hindernis.  Quelle: Oliver Knoblich
Eschede

Wer körperlich beeinträchtigt ist und an dem Bahnhof von einem Gleis zum anderen möchte, kommt kaum darum herum, sich Hilfe zu holen. Kein barrierefreier Weg führt bislang an den Treppen zur verbindenden Unterführung vorbei. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Sport wurde jetzt ein neuer Lösungsansatz für dieses Problem diskutiert.

Eine mögliche Kooperation mit dem Taxi-Unternehmen Groth soll es richten. Betroffene sollen über eine Nummer, die dann am Bahnhof stehen soll, das Unternehmen kontaktieren. Der Taxidienst würde dann die Personen samt Gepäck von einem Gleis zum anderen transportieren. Bei den Mitgliedern des Ausschusses stieß diese Möglichkeit auf breite Zustimmung, weshalb nun im Verwaltungsausschuss über das weitere Vorgehen beraten werden soll.

"Wir haben auch über andere Alternativen wie einen Treppenlift gesprochen", sagt Wilfried Nieberg, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Eschede. Schnell wurde dabei klar, dass ein Lift sehr kostspielig für die Gemeinde wäre. Demnach belaufen sich die Kosten für die Anschaffung auf etwa 5000 bis 10.000 Euro pro Treppenlift. "Wartungskosten und Instandhaltung würden pro Jahr nochmal etwa 10.000 Euro kosten", sagt Nieberg.

Die Kooperation mit dem Taxiunternehmen wäre für die Gemeinde wohl deutlich günstiger. Wie teuer der Service für die potenziellen Nutzer ausfällt, lässt sich noch nicht sagen. „Wir werden noch darüber sprechen, ob wir uns an den jeweiligen Kosten beteiligen“, sagt Niehberg.

Außerdem solle auch erst einmal geprüft werden, wie hoch der Bedarf an dem Service ausfällt. "Ich könnte mir vorstellen, dass die Zahlen überschaubar sind", sagt der stellvertretende Bürgermeister.

Thomas Groth, Geschäftsführer des gleichnamigen Taxiunternehmens, ist sich da nicht so sicher. "Wenn die Leute erst einmal von dem Angebot erfahren, könnte das für viele auch eine ganz neue Welt eröffnen."

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