Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Eschede Widerstand gegen Tempo 30 in Eschede
Celler Land Eschede Widerstand gegen Tempo 30 in Eschede
18:01 08.11.2018
Von Carsten Richter
Das Tempolimit in der Osterstraße hätte die Grüne/FDP-Gruppe gerne auf die Südstraße ausgeweitet. Quelle: Oliver Knoblich
Eschede

Keine Aussicht auf Genehmigung von Tempo-30-Zonen hat die Gruppe aus Grünen und FDP im Rat der Gemeinde Eschede. Die Vertreter Uwe Diederichs und Peter Schaper hatten gleich mehrere Anträge gestellt. Ihre Forderung: Im Bereich der Albert-König-Straße und der Südstraße (Landesstraße 283) sowie an der Bundesstraße 191 zwischen Edeka-Markt und der ersten Kurve an der Uelzener Straße sollen Autofahrer ihre Geschwindigkeit weiterdrosseln. Der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Sport hat jedoch mehrheitlich empfohlen, alle Anträge abzulehnen. Die endgültige Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss.

Den Ausschlag für das Votum des Gremiums gab die Einschätzung von Bernd Janz. Der Leiter des Straßenverkehrsamtes argumentierte, dass für einen innerörtlichen Tempo-30-Bereich ein Unfallschwerpunkt vorhanden sein müsse. Das sei weder an der B 191 noch an der Südstraße der Fall.

In der Südstraße haben Schaper und Diederichs besonders die scharfe Kurve an der Osterstraße im Blick. Neben dem Tempolimit beantragten sie außerdem Zebrastreifen, damit Autofahrer den Bereich noch achtsamer durchfahren. „Die völlig unübersichtliche Kurve ist zwar durch einen Spiegel einsehbar, das wird aber von den Verkehrsteilnehmern nicht immer erkannt“, heißt es in dem Antrag. Janz kontert, dass Fußgänger die Straße ja nicht unbedingt in der Kurve überqueren müssten. Bevor hier ein Fußgängerüberweg installiert werde, müsse der Bedarf ermittelt werden. Weiteres Argument: Bundes- und Landesstraßen sollen einen zügigen Verkehrsfluss gewährleisten.

Unbefriedigend ist aus Sicht der Ratsgruppe auch die Situation für Radfahrer und Fußgänger an der B191. Am südlichen Ortseingang werde der Radweg aus Richtung Celle „ständig als Fußweg genutzt“. Das sei zwar verkehrswidrig, heißt es in dem Antrag. Da es in dem Bereich aber weder eine Ampel noch einen Zebrastreifen gebe, seien die Fußgänger dazu gezwungen. Eine Umgestaltung lehnte Janz jedoch ab. „Die Situation ist nicht befriedigend“, sagte er, sprach aber gleichzeitig von „historischen Baugegebenheiten“.

Eschede Zukunft von Mariaglück - Bergwerk als Wanderstrecke?

Wie geht es mit dem Bergwerk Mariaglück weiter, wenn die beiden Röhren des Schachtes im kommenden Jahr dauerhaft verschlossen werden? In der Gemeinde Eschede gibt es erste Überlegungen.

Carsten Richter 07.11.2018

Die Gemeinde Eschede will neue Bauflächen schaffen. Das ist nicht einfach angesichts der Lage zwischen Bahnstrecke, Bundesstraße und Naturschutzgebiet. Erste Gebiete wurden untersucht.

Carsten Richter 06.11.2018

Beisammensein, Speis und Trank, Handwerk - darum geht es beim Habighorster Markt, den die Besucher wegen der heimatlichen Atmosphäre besonders schätzen.

04.11.2018