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Eschede "Wir wollen zeitgemäß bauen": Sparkasse stellt Pläne für Neubau in Eschede vor
Celler Land Eschede "Wir wollen zeitgemäß bauen": Sparkasse stellt Pläne für Neubau in Eschede vor
18:41 09.05.2018
Von Carsten Richter
Ein Merkmal des geplanten Neubaus ist die hohe Lichtdurchlässigkeit aufgrund der großen Fensterscheiben. Die Fassade wird laut Sparkasse heller aussehen als in diesem Modell. Quelle: Sparkasse Celle
Eschede

Das Geldinstitut will ihren Neubau in der Ortsmitte an der B 191 errichten – dort, wo bis Ende Januar der Hadi-Markt geöffnet hatte, der nun ein paar hundert Meter weitergezogen ist. Der alte Hadi-Markt wurde inzwischen abgerissen, im letzten Quartal des Jahres will die Sparkasse mit dem Bau beginnen. "Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant", sagte Kuchelmeister.

270 Quadratmeter wird die neue Geschäftsstelle umfassen, vorgesehen sind vier Beraterbüros, zwei Service-Plätze, ein Geldautomat für Auszahlungen sowie ein weiterer für Ein- und Auszahlungen. Während sich am Service nichts ändert, soll der Neubau vor allem ein attraktiveres Aussehen bekommen. "Wir wollen zeitgemäß bauen. Große Glasflächen werden viel Tageslicht ermöglichen", sagte Kuchelmeister. Die Fassade werde aus einem Wärmeverbundsystem mit Putzstruktur bestehen. Das Design werde der Filiale in Altencelle ähneln, die im Oktober 2015 neu eröffnet wurde.

Kosten lässt sich die Sparkasse das neue Gebäude etwa 1,2 Millionen Euro. "Dieser signifikante Betrag war uns wichtig", betonte Kuchelmeister. Zur Standortwahl sagte er: "Wir wollen künftig als Bindeglied zwischen dem Edeka-Areal und dem Bereich ums Rathaus fungieren." Die Zufahrt zur neuen Sparkasse wird wahrscheinlich über die Rebberlaher Straße erfolgen.

Die Pläne stießen beim Ortsrat auf Zustimmung. "Wir freuen uns, dass sich die Sparkasse zu Eschede bekennt und der Neubau an einer prägnanten Stelle im Ort erfolgt", sagte Ortsbürgermeisterin Stephanie Bölke. Bis zur Fertigstellung bleibt die Sparkasse an ihrem bisherigen Standort an der Bahnhofstraße. Das Objekt solle kurzfristig vermarktet werden, so Kuchelmeister. Konkrete Kaufinteressenten gebe es bislang nicht.

Die Kluft zwischen der Residenzstadt Celle und der Hansestadt Uelzen ist um ein paar Kilometer gewachsen. Seit Mittwoch ist die Direktverbindung zwischen den beiden Kreisstädten unterbrochen.

Christian Link 02.05.2018

Hermann Löns ist in der Region omnipräsent. Gedenksteine erinnern an vielen Orten an den Dichter, dessen Landschaftsideal die Heide war. Für die meisten Menschen sind die Lönssteine einfach nur ein nettes Wanderziel – ohne politischen Hintergedanken. Doch bekannt ist auch, dass Löns – 1914 gestorben – völkisch vereinnahmt war. Sein Roman „Der Wehrwolf“ genießt in der rechten Szene Kultstatus. „Es gibt wohl kein nationalistisches Kind, das nicht schon zum Lönsstein pilgern musste“, sagt Andrea Röpke. Auf Einladung des Escheder Arbeitskreises für Demokratie und Menschenrechte hat die Journalistin, Politologin und Rechtsextremismus-Expertin am Mittwochabend Einblicke in die Lebenswirklichkeit der „Völkischen Siedler“ gegeben.

Carsten Richter 26.04.2018

Es tut sich was in der Escheder Ortsmitte: Eine Firma ist derzeit damit beschäftigt, das Gebäude des ehemaligen Hadi-Marktes abzureißen. Das Sonderposten-Geschäft ist inzwischen wenige hundert Meter weiter gezogen und hat im früheren Penny-Markt – ebenfalls an der Bundesstraße 191 gelegen – neu eröffnet. Schnäppchenjäger kommen damit ebenso wie Bankkunden weiter auf ihre Kosten. Denn Hintergrund des Umzugs ist der Verkauf des ehemaligen Hadi-Geländes an die Sparkasse Celle, die einen Neubau ihrer Escheder Filiale plant.

Carsten Richter 24.04.2018