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Faßberg "Alles prima" – Müden feiert buntes Mühlenfest
Celler Land Faßberg "Alles prima" – Müden feiert buntes Mühlenfest
16:51 11.09.2016
Müden (Örtze)

MÜDEN. Rund 30 Stände waren vorzugsweise auf dem Areal zwischen der Mühle und dem Heidesee aufgebaut. Hier wurde viel angeboten, was seit jeher zum Mühlenfest gehört, wie etwa überzählige Bücher aus der Faßberger Bücherei. Dieser "Bücher-Flohmarkt" fand wie in den vorangegangenen Jahren im Turbinenhaus der Mühle statt, das immer gut besucht war. Viel angeboten wurden draußen Obst und Honig aus der Region, ebenso florale Kreationen und Kunsthandwerkliches sowie nach alter Art gewonnenes Salz. Daneben hatte der Fischereiverein Müden-Faßberg wieder seinen Räucherofen angeheizt. Ab 14 Uhr bis zum Schluss rund vier Stunden später gingen nahezu 120 Forellen über den Ladentisch. Gleiches geschah mit frischem Flammkuchen, der offensichtlich den Geschmack der Besucher getroffen hatte. Ebenfalls über einen guten Zuspruch konnte sich der "Wild Grill" freuen.

Etwas Besonderes empfing die Besucher gleich am Eingang zum Mühlenfest. Dort baute das "Verbundwerk Südheide", eine Vereinigung von handwerklichen Unternehmen, Vogelhäuschen zusammen. Der einheimische Tischler Thomas Lang hatte Bausätze gefertigt, die hier in reiner Handarbeit zusammengefügt wurden. Die fertigen Häuschen kosteten zehn Euro. Wer wollte, konnte für zwei Euro mehr ein uriges Schieferdach auf das Haus gesetzt bekommen. Der Erlös war für die Aktion zur Schaffung einer Einkaufsmöglichkeit in Müden bestimmt. Ebenso aus dem Rahmen fielen die Schnitzereien von Theino Florek. Der Mann aus Eckernförde stand einige Meter vor der Wassermühle und schuf große Figuren mit der Kettensäge.

Neben all diesen Attraktionen kam die Unterhaltung nicht zu kurz. Am Samstag unterhielten "Manni mit dem Schifferklavier" und die "Schrottmusiker" die vielen Gäste. Am Sonntag brachte die Formation "Amapola" Wiener Kaffeehaus-Musik zu Gehör, der Shantycor aus Lauenburg sang maritime Lieder, und der Fanfarenzug Faßberg stieß melodisch ins Horn.

Von Udo Genth