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Faßberg Auf "Schokofahrt" von Faßberg nach Münster
Celler Land Faßberg Auf "Schokofahrt" von Faßberg nach Münster
17:42 28.03.2018
Quelle: Marie Nehrenbegr
Faßberg

Er hilft beim Transport der Schokolade von Amsterdam ins Münsterland. Eine kuriose Geschichte mag man auf den ersten Blick meinen. „Ich fahre unheimlich gerne Fahrrad, da habe ich von dieser spannenden Idee gehört und war sofort Feuer und Flamme“, erzählt er begeistert.

Die Idee stammt aus Münster und nennt sich „Schokofahrt“. Dabei handelt es sich um eine dezentral organisierte, private Fahrradtour für den emissionsfreien Transport von Schokolade. Ziel ist es, auf nachhaltige Mobilität und CO2-neutralen Transport aufmerksam zu machen und für den bewussten Genuss der beliebten Süßigkeit zu werben. „Die Schokolade stammt aus der Karibik und wird dort unter biologischen, nachhaltigen und fairen Bedingungen angebaut, geerntet und gehandelt“, erklärt Florek. Außerdem lege die Schokolade den Weg aus der Karibik bis nach Amsterdam per Segelschiff, ausschließlich mit Windkraft, zurück.

Es ist bereits das dritte Mal, dass die Tour stattfindet. Der Fahrradhändler aus der Heide ist zum ersten Mal dabei. „Bis Münster brauche ich zwei Tage. Von dort radeln wir dann gemeinsam in weiteren zwei Tagen bis nach Amsterdam.“ Neben dem gemeinschaftlichen und sportlichen Aspekt gefällt Florek besonders, dass er seinen Teil zum Umweltschutz beitragen kann. „Ich mag den Gedanken des Fahrradfahrens, habe zum Beispiel auch gerade mein Auto verkauft. Alle reden immer nur von Umweltverschmutzung und Schadstoffen, aber wer tut schon etwas dagegen? Ich möchte auf jeden Fall meinen Teil dazu beitragen“, erklärt er voller Überzeugung. Sein Umfeld habe gemischt auf sein Vorhaben reagiert, berichtet er schmunzelnd: „Manche fanden meinen Plan super, andere haben mich nur gefragt, ob ich jetzt völlig bekloppt bin“.

Gemeinsam mit seinen Mitstreitern möchte er nun also zeigen, dass ein emissionsfreier Transport kein Ding der Unmöglichkeit ist, dass Radfahren Menschen verbindet und dass bewusster Genuss Spaß machen kann. Durch den besonderen Transport kostet die Schokolade mehr, als die meisten handelsüblichen Produkte im Supermarkt. Aber angesichts des Aufwands erscheinen die 3,50 Euro pro Tafel dann doch recht erschwinglich. Florek liefert seinen Anteil nach Münster aus. „Im Landkreis Celle gibt es leider noch kein Geschäft, welches die Schokolade ins Sortiment aufgenommen hat“, bedauert er.

Bleibt noch die Frage, wie er sich auf seine Tour vorbereitet hat. „Da ist gar nicht viel passiert, ich hab mir lediglich ein Polster für meinen Sattel zugelegt, da der Hintern wahrscheinlich als erstes schmerzen wird“, erzählt der 47-Jährige lachend. Konditionell rechne er nicht mit Problemen und für die Hügel im Weser-Berg-Land habe er die Elektro-Unterstützung. Und so werden in den kommenden Tagen rund 200 Kilogramm Schokolade quer durch Deutschland gefahren.

Von Marie Nehrenberg

Das war der erste Streich, der zweite folgt zugleich: Am Freitag haben Christel Strauch und ihre Mitstreiterinnen in Faßberg die Osterkrone für den Rathausplatz geschmückt. Am Sonntag treffen sich die Helfer um 13 Uhr in der Ortsmitte von Müden, um auf dem Hof von Henning Dahl die zweite Osterkrone zu schmücken. Diese Aktion wird durch den Verkehrsverein Müden begleitet. Fürs Schmücken werden Buchsbaum oder anderes Grünzeug sowie bemalte Eier benötigt.

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Bunte Blumen und Ostereier im Schaufenster weisen daraufhin – bald wird in Müden Ostern gefeiert. Trotz der schönen Basteleien, die die Zweitklässler der Grundschule am Heidesee am Donnerstagvormittag an die Scheiben geklebt haben, geht der Blick der Müdener aber Richtung Weihnachten. Denn dann soll Tante Hanna an der Hauptstraße Schoko-Weihnachtsmänner verkaufen.

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Es dürfte nur ein formaler Akt sein: In der Sitzung des Rates der Gemeinde Faßberg, die am Donnerstag um 19.30 Uhr im Rathaus beginnt, müssen die Ratsmitglieder die Haushaltssperre offiziell aufheben, damit die Sanierung des ehemaligen Edeka-Geschäftes Braun in Müden beginnen kann. Dort soll der Tante-Hanna-Laden entstehen. Die Gesellschaft hat inzwischen 481 Beteiligungen und eine Gesamtkapitaleinlage von 145.000 Euro.

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