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Faßberg Beistand für Gegner der Nazi-Glocke
Celler Land Faßberg Beistand für Gegner der Nazi-Glocke
06:18 19.02.2018
Von Carsten Richter
Faßberg

Die Gruppe kämpft dafür, dass die Glocke aus der Zeit des Nationalsozialismus nicht mehr läutet.

Die Initiative Kirche für Demokratie und gegen Rechtsextremismus hat bei einer Vollversammlung die Vorstände der Kirchen in Faßberg und Schweringen (Kreis Nienburg) aufgefordert, ihre Hakenkreuz-Glocken auszuschalten. Zudem solle sich die Landeskirche in diesem Sinne positionieren. „Für das religiöse Gefühl vieler Christen ist es schwer zu ertragen, dass eine Glocke mit dem 'Täterzeichen' Hakenkreuz zum Gottesdienst einlädt“, teilt die Initiative mit.

Sie spricht sich gleichwohl dafür aus, die Glocken zu erhalten und sie zum Beispiel durch Schautafeln sichtbar zu machen. „Die historischen Zeichen müssen erhalten bleiben, um die evangelische Kirche immer wieder an ihre Verstrickungen mit der NS-Diktatur zu erinnern und zu mahnen“, heißt es weiter. Für die Aufarbeitung müssten Fachleute herangezogen werden. Die Landeskirche solle dafür die Kosten übernehmen. (car)

Er hat schon Schlimmeres über sich ergehen lassen, um andere Menschen zu retten. "Das Helfersyndrom ist in mir drin", sagt Gerry Bachmann. Der Faßberger engagiert sich nicht nur seit 25 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr, sondern hat nun auch einem Menschen durch eine Stammzellenspende die Chance auf ein zweites Leben geschenkt. "Ich weiß nur, dass die Spende in Deutschland bleibt und der Mann etwa in meinem Alter ist", sagt der 46-Jährige, der die körperlichen Strapazen, die er bei Bränden auf sich nimmt, als deutlich schlimmer beschreibt. Die Spende sei daher für ihn selbstverständlich gewesen.

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Die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Faßberg fand im „Haus Schlichternheide“ statt. Im stillen Gedenken an Oberfeuerwehrmann Peter Webersinke, der am 25. Juli im Alter von nur 57 Jahren gestorben ist, erhob sich die Versammlung von ihren Plätzen. Webersinke war 42 Jahre Mitglied der Feuerwehr und wäre am Tag der Versammlung 58 Jahre alt geworden.

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Es war an sich eine sternenklare Winternacht des Jahres 1998, als ein UH1D-Hubschrauber des Faßberger Verbandes bei einem Ausbildungsflug in einen plötzlich auftretenden, außergewöhnlich heftigen Schneeschauer flog. Die dreiköpfige Besatzung verlor dadurch schlagartig jegliche Orientierung für die Lage im Raum, ihr Hubschrauber geriet in den Sinkflug und schlug im dichten Hochwald des Oerreler Forstes auf. Dabei kamen die beiden Piloten, Hauptmann Carsten Leimkötter und Oberleutnant Franz Kubin, ums Leben. Der Bordmechaniker, Stabsfeldwebel Knut Türk, der sich schwer verletzt aus dem Wrack befreien konnte, starb 16 Monate später.

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