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Faßberg Big Band Celle diesmal ohne Konkurrenz
Celler Land Faßberg Big Band Celle diesmal ohne Konkurrenz
17:11 15.11.2018
Satten Bigband-Sound und melodische Klänge der Sänger gab es beim Konzert in der Faßberger "Oase". Quelle: Birgit Stephani
Faßberg

Sie kamen nicht zum ersten Mal nach Faßberg. Das Konzert der Musiker der Big Band Celle im November im Haus Schlichternheide ist inzwischen ein fester Bestandteil der dunkleren Jahreszeit. Umso mehr freute es Sängerin und Moderatorin Melanie Germain, dass am Mittwoch deutlich mehr Zuhörer als bei dem Auftritt davor da waren.

Satter Sound entfaltet sich in der Tiefe des Raums

„Im letzten Jahr hatten wir den Fußball als Konkurrenz, und haben verloren“, spaßte sie. „Die Faßberger interessieren sich anscheinend auch für Fußball.“ Diesmal gab es keinen Fußball, dafür aber das Jazzkonzert der Big Band Celle. Und dieses lockte die Faßberger in den Saal der „Oase“. Volles Haus gab es nicht zu vermelden, gerade im vorderen Bereich klafften große Lücken an den Tischen, hinten hingegen waren die Tische gut besetzt. Die Zuhörer hatten sich mit ihrer Platzwahl aber durchaus gut entschieden, denn der volle Sound einer Big Band entfaltet sich bekanntlich nicht unbedingt, wenn man direkt davor sitzt, sondern etwas Abstand hält. Diese Tatsache wurde auch von der ersten Sekunde an deutlich.

Fulminanter Start mit guten Sängern

Fulminant startete die Band mit einem Stück, bei dem alle Instrumentalisten gleich zum Zuge kamen. Erst danach stiegen auch die beiden Sänger, besagte Melanie Germain und Bendix Amonat, mit in das Geschehen auf der Bühne ein. Leider drang Amonat stimmlich nicht ganz durch und konnte sich mit seiner Stimme nicht gegen die Big Band behaupten. Das ist schade, denn klanglich erinnert er an den jungen Frank Sinatra. Auch Germain ist stimmlich immer eine feste Bank und unter anderen auch von Auftritten mit der Lehrer-Combo der Kreismusikschule bekannt.

Reise durch Epochen der Big-Band-Musik

Zusammen mit der Band begaben sich die beiden auf eine bunte, unterhaltsame Reise durch die verschiedenen Epochen der Big-Band-Musik, bei der sowohl die Klassiker als auch unbekanntere Songs nicht fehlen durften. Für die Faßberger war es ein kurzweiliger und mehr als unterhaltsamer Abend, dessen Tradition damit erstklassig fortgesetzt wurde. Und all die, die im vergangenen Jahr den Fußball vorzogen und diesmal mit dabei waren, dürften sich vielleicht überlegen, ob ihre Wahl wirklich die beste war.

Von Birgit Stephani

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