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Faßberg Bröhl gegen Peters in Faßberg
Celler Land Faßberg Bröhl gegen Peters in Faßberg
17:19 10.09.2013
Faßberg

Der eine versucht es mit Spaziergängen mit, der andere mit Hausbesuchen bei den Wählern. Am Ende haben Frank Bröhl (48, parteilos) und Kay Peters (51, SPD) beide ein Ziel. Sie wollen Bürgermeister der Gemeinde Faßberg werden.

Der bisherige Amtsinhaber Hans-Werner Schlitte tritt nach zwei Wahlperioden aus Altersgründen ab und macht den Chefsessel im Rathaus frei für einen neuen Bewerber. Am 22. September wird der neue Bürgermeister parallel zur Bundestagswahl bestimmt und nachdem der Aerospace Day vorbei ist, richten sich jetzt alle Augen in Faßberg aus der Politik auf dieses Rennen.

Für Frank Bröhl, der als unabhängiger Kandidat von CDU und FDP unterstützt wird, ist es der erste Wahlkampf. Der 48-Jährige, der in Faßberg wohnt, ist Polizeihauptkommissar und derzeit Leiter des Einsatz- und Streifendienstes beim Polizeikommissariat Munster. „Ich machen viele neue Erfahrungen und es ist spannend zu sehen, wie facettenreich die Aufgaben eines Bürgermeisterkandidaten sind”, sagt er. Bröhl hält das Rennen um den Sitz im Rathaus für völlig offen, „ich erhalte aber viel Zuspruch aus der Bevölkerung.”.

Den Zuspruch reklamiert auch sein politischer Mitbewerber Kay Peters für sich, der neben der Unterstützung der SPD auch die der NWG hat. Peters ist 51 Jahre alt, wohnt in Müden und arbeitet als Amtsleiter für „Steuerung und Personal” bei der Samtgemeinde Wathlingen. Was Wahlkämpfe angeht, ist er schon sehr erfahren. Für ihn ist es bereits der zweite Anlauf, um Bürgermeister in Faßberg zu werden, nachdem er beim vergangenen Mal in der Stichwahl gegen den jetzigen Bürgermeister verlor. Zudem hat er schon viele Jahre im Rat gesessen. „Letztlich werden die Wähler am 22. September entscheiden, wie das Rennen ausgeht”, sagt Peters. Er lobt den fairen Wahlkampf, in dem er unter anderem das Thema Straßensanierung und Geschwindigkeitsbegrenzung als eines sieht, auf das er immer wieder angesprochen wird.

Bröhl sieht Themen wie Bürgernähe, die Schulsituation aber auch das Miteinander der Orte und das Zusammenwachsen der Gemeinde als wichtige Punkte, die ihm im Wahlkampf oft begegnen.

Letztlich hat wohl jeder eine Frage an die potenziellen neuen Verwaltungschefs und am Donnerstag, 19 September, 19 Uhr sollen Ihre Fragen bei der öffentlichen Podiumsdiskussion der Celleschen Zeitung im Haus Schlichternheide beantwortet werden. Die beiden Kandidaten werden sich dann den Fragen von CZ-Chefredakteur Ralf Leineweber und Lokalredakteur Tore Harmening stellen und ihre Argumente austauschen. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, zu den einzelnen Themenkomplexen Fragen zu stellen. Am Ende der Debatte wird eine Probeabstimmung stehen, wobei jeder Zuschauer eine Stimme hat. Das Ergebnis und eine Zusammenfassung der Debatte werden am Freitag und Sonnabend danach in der Celleschen Zeitung veröffentlicht.

Tore Harmening

Von Tore Harmening