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Faßberg Bürgermeisterwahl am 22. September
Celler Land Faßberg Bürgermeisterwahl am 22. September
11:55 17.09.2013
Parteiloser Kandidat mit Unterstützung der CDU: Frank Bröhl will in Faßberg Bürgermeister werden. Quelle: Franks Computer
Faßberg

Frank Bröhl (parteilos) und Kay Peters (SPD) – zwischen diesen beiden Kandidaten werden sich die Faßberger wohl am 22. September als neuen Bürgermeister entscheiden können. Der Faßberger Rat legte am Montagabend den Wahltermin zusammen mit der Bundestagswahl fest.

Die Entscheidung fiel einstimmig, denn alle Ratsmitglieder verwiesen auf die finanzielle Situation der Kommune. „Zudem hätte es zusätzlichen Aufwand zum Beispiel für Wahlhelfer bedeutet, der unnötig ist”, sagt der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Jürgen Birk.

Seine Partei hatte sich bereits in der vergangenen Woche für die Unterstützung von Frank Bröhl ausgesprochen. Allerdings fiel das Ergebnis mit 20 Ja- zu 13 Nein-Stimmen nicht enthusiastisch aus. Sowohl Bröhl als auch Birk sehen das aber nicht als Problem. „Viele hatte Vorbehalte, weil er nicht in die Partei eintreten möchte. Nach der Wahl gab es aber den Appell, das demokratische Ergebnis zu akzeptieren und das fand auch breite Zustimmung”, sagt Birk.

Auch Bröhl sieht das Ergebnis nicht „tragisch. Vielen war ich auch noch nicht so bekannt”. Das soll sich in den nächsten Wochen ändern. Wie Birk ankündigte, soll bald damit begonnen werden, mit Infoständen den Kandidaten den Faßbergern näher zu bringen.

Frank Bröhl ist 48 Jahre alt und Polizeibeamter. Sollte er Bürgermeister werden, will er die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung erhöhen. „Das soll Politik nicht ersetzen, aber ein Beratungsinstrument sein.” Für ihn ist auch wichtig, „nach dem Ausscheiden aus dem Gemeindeverbund Südheide ein dichtes Netzwerk zu knüpfen und auszubauen”.

Derzeit gibt es neben Peters und Bröhl keinen weiteren Kandidaten. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Frank Bielfeldt rechnet derzeit auch nicht mit weiteren Bewerbern, fände einen dritten Kandidaten aber nicht schlecht. „Dann gäbe es eine breitere Auswahl.” Er sieht die Zusammenlegung mit der Bundestagswahl auch positiv, weil es dann eine hohe Wahlbeteiligung gibt. „Es kann einem neuen Bürgermeister nur recht sein, wenn er nicht nur von 25 Prozent der Bevölkerung gewählt wird”, so Bielfeldt.

Tore Harmening

Von Tore Harmening