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Faßberg Faßberg bekommt neue Glocke wohl erst 2019
Celler Land Faßberg Faßberg bekommt neue Glocke wohl erst 2019
16:37 14.06.2018
Von Christopher Menge
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Faßberg

"Die Auftragsbücher sind voll", berichtet Pastor Rudolf Blümcke. "Die Chance, dass die neue Glocke noch in diesem Jahr gegossen wird, ist gering." Vielleicht ergebe sich aber noch die Möglichkeit, dass der Auftrag für die neue Faßberger Glocke dazwischen geschoben werde. Schließlich werde diese ja nicht so groß. Die Kosten für die neue Glocke übernimmt die Landeskirche. Bis zum Austausch der Glocke läutet die alte – wie bereits seit 80 Jahren.

Parallel sollen Arbeitsgruppen unter der Leitung von zwei Moderatoren der Landeskirche ihre Arbeit aufnehmen. Knapp zehn Prozent der Anwesenden haben sich nach der Bürgerversammlung in eine Liste eingetragen. Die 23 Meldungen umfassen dabei auch Themenwünsche – die Arbeitsgruppen sollen sich mit den Themen Glocke, Erinnerungskultur, Radikalismus und historisches Aufarbeiten beschäftigen.

"Wir werden uns dabei ein Stück im Hintergrund halten", sagt Blümcke. "Wie der Ort mit seiner Vergangenheit umgehen will, das muss von den Bürgern ausgehen." Wenn dabei herauskomme, dass die Glocke einen Platz finde, wo der historische Kontext gezeigt werde, wäre das eine gute Lösung. "Aber ich möchte da nicht vorgreifen", so Blümcke, der hofft, dass die Diskussion nach der Versammlung wieder sachlicher wird. "Bei der Veranstaltung konnten alle mal Luft ablassen. Vielleicht ist der Druck jetzt raus", so der Pastor, der die historischen Vorträge und die Diskussion auf dem Podium gewinnbringend fand. Blümcke hofft, dass der Ort von der Diskussion profitiert. "Faßberg ist kein rechtes Nest", betont er.

Auch Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl sagt, dass eine angeregte Diskussion für die Meinungsbildung wichtig sei. Beim Sommerfest in dieser Woche sei er immer wieder auf das Thema angesprochen worden. "Es besteht Redebedarf", so der Verwaltungschef. "Daher ist es gut, dass der Prozess angeschoben wurde."

Alles soll so bleiben, wie es ist – so lautet die einstimmige Empfehlung des Bauausschusses an den Rat der Gemeinde Faßberg in Sachen Straßenausbaubeiträge. An der geltenden Praxis zur Erhebung der Gebühren soll festgehalten werden. Am 28. Juni soll der Gemeinderat einen endgültigen Beschluss fassen, doch der Widerstand in Faßberg wächst. Inzwischen hat sich sogar die Bürgerinitiative "Gerechtigkeit & Transparenz im Straßen- und Wegebau in Faßberg" gegründet, der sich innerhalb einer Woche bereits über 100 Faßberger angeschlossen haben. Ihre Forderung: der Stopp der Straßensanierungen und Ausbauplanungen in Faßberg, bis grundlegende Fragen zweifelsfrei beantwortet und geklärt wurden. Ziel müsse es sein, eine tragbare Lösung für alle Bürger zu finden.

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