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Faßberg Faßberg diskutiert über Straßenausbaubeiträge
Celler Land Faßberg Faßberg diskutiert über Straßenausbaubeiträge
15:41 09.05.2018
Von Christopher Menge
In Faßberg wird über die Straßenausbaubeiträge diskutiert. Quelle: Sebastian Kahnert
Faßberg

„Im Bauausschuss wird es auch darum gehen, welche Straßen Anlieger- und welche Durchfahrtsstraßen sind“, sagte der Finanzausschussvorsitzende Frank Bielfeldt (SPD). Während bei einer Anliegerstraße die Gemeinde nur 25 Prozent der Kosten trägt, sind es bei einer Durchfahrtsstraße 60 Prozent. Dementsprechend geringer sind die Kosten für die Grundstückseigentümer.

Von den Zuhörern wünschten sich die meisten, dass die Grundsteuer B erhöht wird. „Das ist aber nicht nur schwierig wegen des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes, sondern für die Genehmigung des Haushaltes“, sagte Bielfeldt. Schließlich müsse dieser durch den Landkreis Celle genehmigt werden und dort könnte gefordert werden, dass höhere Einnahmen für den Schuldenabbau eingesetzt werden müssen.

Der Fachbereich Finanzen im Faßberger Rathaus hatte errechnet, dass die Grundsteuer B von 430 auf mindestens 700 Prozentpunkte erhöht werden müsste, um pro Jahr drei Straßen für insgesamt 750.000 Euro auszubauen. Wenn auch Wirtschaftswege saniert werden sollten, müsste die Grundsteuer sogar auf 840 bis 1290 Prozentpunkte steigen, heißt es im Rathaus.

Dem Vorteil, dass auf die Grundstückseigentümer nach dem Ausbau keine Beitragslasten zukommen, stehen aus Sicht der Verwaltung eine ganze Reihe von Nachteilen gegenüber. Unter anderem könnte die Gemeinde beim Kommunalen Finanzausgleich weniger Geld als bisher bekommen.

Auch für die Variante, wiederkehrende Straßenausbaubeiträge zu erheben, hat die Verwaltung mehr Nach- als Vorteile gefunden, unter an-derem wäre der Personalaufwand deutlich höher. Da die Politik das genauso sieht, wird sich in Faßberg in Sachen Straßenausbaubeiträgen wohl nichts ändern.

Jetzt wird in die Hände gespuckt – im geplanten Tante-Hanna-Laden an der Hauptstraße in Müden sollen bei einer Abrissparty am Freitag, 25. Mai, ab 14 Uhr, einige Rückbauarbeiten im alten Marktgebäude in Eigenleistung durchgeführt werden. "Wir wollen den Haushalt der Gemeinde nicht weiter belasten", sagt Michael Gebers, Geschäftsführer der Tante Hanna GmbH. Sollten die Arbeiten am Freitag nicht abgeschlossen werden, wird der Arbeitseinsatz am Samstag, 26. Mai, ab 8 Uhr fortgesetzt.

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ereits zum 30. Mal ist der Baum des Jahres an der Historischen Wassermühle in Müden von einem Baumpaten gepflanzt worden. In diesem Jahr ist es die Ess-Kastanie, die von der "Dr. Silvius Wodarz Stiftung" auserkoren wurde. "Mit Dieter Breithaupt haben wir einen Baumpaten, der sich über viele Jahrzehnte für die Gemeinde eingebracht hat und dafür im Jahr 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde", sagte der Allgemeine Vertreter des Faßberger Bürgermeisters Stephan Fähndrich. Der mittlerweile 87-jährige Landwirt Breithaupt (rechts, daneben Paul Hicks) sagte, dass er schon viele Bäume gepflanzt habe, eine Ess-Kastanie sei bisher aber nicht dabei gewesen.

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Mit einer launigen Vernissage eröffnete der Kulturkreis Faßberg am Freitag den „Treffpunkt Vielfalt“ – die Frühjahrsausstellung im Obergeschoss der Historischen Wassermühle in Müden (Örtze) zeigt Werke von Horst G. Brune, Liane Langer und Karola Uhde. Das Schaffen der drei Künstler könnte unterschiedlicher nicht sein – und doch ist ihnen eines gemeinsam: Sie alle bringen den Betrachter in Bewegung, ermöglichen es ihm, Aufbrüche und Umbrüche zu erfahren.

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